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Geschwister-Scholl-Schule will mehr bieten als nur strikten Lehrplan

Geschwister-Scholl-Schule will mehr bieten als nur strikten Lehrplan

Blieskastel. Die Geschwister-Scholl-Schule, eine Erweiterte Realschule des Saarpfalz-Kreises in Blieskastel, hatte am Samstag zum Tag der offenen Tür eingeladen, und viele Eltern nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Kindern über die Sekundarschule zu informieren (wir berichteten)

Blieskastel. Die Geschwister-Scholl-Schule, eine Erweiterte Realschule des Saarpfalz-Kreises in Blieskastel, hatte am Samstag zum Tag der offenen Tür eingeladen, und viele Eltern nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Kindern über die Sekundarschule zu informieren (wir berichteten). "Wir sind offen, wir sind transparent in unserer Arbeit, und das wollen wir den Eltern auch zeigen", bekräftigte Schulleiterin Sylvia Behet. Und die Zahlen geben der Pädagogin Recht: Derzeit werden 467 Schülerinnen und Schüler in 21 Klassen an der Schule in der Bliesaue unterrichtet, Tendenz in den vergangenen Jahren ständig steigend. Und am vergangenen Schnuppersamstag hatte die Schule dafür auch kräftig geworben. So schallte dem Besucher schon gleich im Eingangsbereich "I am Sailing" entgegen. Christiane Wolter, die engagierte Musiklehrerin der Schule, hatte den Rod-Steward-Klassiker mit einem Spontanchor einstudiert. Mit dabei waren Gastschüler und sogar deren Eltern und die "normalen" Schüler. Zuerst hatte man mit Stimmübungen angefangen, dann hatte man auch schnell den Chor zusammen. Anschließend durfte ein zukünftiger Schüler demonstrieren, was er schon auf der E-Gitarre konnte, begleitet auf dem Schlagzeug von einem Schüler der Erweiterten Realschule. Ein paar Säle weiter demonstrierte Physiklehrer Matthias Glahn, wie eine Messing-Legierung entsteht, mit praktischem Bezug zu den Euro-Münzen. Im Foyer konnten sich die Gäste über die Praktika oder den "berufsorientierten Donnerstag" der Schule informieren. Im Unterricht von Schulleiterin Sylvia Behet hatten sich neben den Schülern der Klasse auch "Ehemalige" eingefunden, die den Tag der offenen Tür immer wieder gern zu einem Besuch ihrer alten Schule nutzen. Die Schüler begrüßten auf Englisch ihre Lehrerin und den Gast von der Zeitung. Der wollte wissen, was die Schule so attraktiv macht: "Besonders gut ist, dass es hier viele AG's gibt", lobte Theresa Wagner (13) aus Lautzkirchen ihre Schule. "So viele nette Lehrer gibt es hier", stellte Anne-Christine Pinodi (13) aus Alschbach fest. Der 13-jährige Matthias Müller aus Niederwürzbach fand besonders die Einrichtung einer Cafeteria gut. Den Eltern und den Gastschülern schien es auch zu gefallen, schließlich herrschte in der Cafeteria ständig Hochbetrieb. Denn dort hatten die Eltern der aktuellen Schüler ein Kuchenbüfett aufgebaut. ers