1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Blieskastel

Fuß- und Radwegebrücke in Niederwürzbach wird erneuert

Im September gehts los : Brücke in Niederwürzbach wird erneuert

Ab Mitte September wird das marode Bauwerk über dem Würzbach ersetzt, die die Würzbachhallenstraße mit der katholischen Kita verbindet. Die Maßnahme ist mit einer Straßensperrung verbunden.

Gleich mehrere Brücken sorgen für kurze Verbindungswege zwischen den beiden Teilen rechts und links des Würzbaches. Eine davon, unweit von Kindergarten, Spielplatz und Grundschule gelegen, ist bereits seit einiger Zeit nicht mehr ohne Einschränkungen begehbar. Die inzwischen mehr als 30 Jahre alte Holzkonstruktion wurde zwar zur Umgehung einer dauerhaften Sperrung inzwischen mehrfach notdürftig repariert, doch ein adäquater und nachhaltig begehbarer Ersatz stand bereits seit längerem auf der Planungsliste der Stadtverwaltung, wie diese in einer Mitteilung berichtet.

Nach Beantragung und Gewährung entsprechender Fördermittel gelange dieses Projekt nunmehr in die Umsetzungsphase – noch im September soll das marode Holzbauwerk abgerissen und durch eine langlebigere Aluminiumkonstruktion ersetzt werden. Zur Erneuerung erhalte die Stadt Blieskastel zwei Zuwendungen. Zum einen kommen aus Eler-Fördermitteln 99 484 Euro zur Deckung von 55 Prozent der Gesamtkosten. Des Weiteren steuere das Innenministerium eine Bedarfszuweisung in Höhe von 63 308 Euro bei.

Zur Umsetzung der Maßnahme wird vom Donnerstag, 23. September, ab 8 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, 30. September, 17 Uhr, die Würzbachhallenstraße mit Gehwegbereich im Bereich der Brücke voll gesperrt. Eine Umleitung werde ausgeschildert. Witterungsbedingt könne es gegebenenfalls auch zu Verzögerungen kommen, so die Verwaltung. Laut Firma, die nach der Brückenmontage die Verbundsteine setzt, werde die neue Brücke voraussichtlich noch etwa eine Woche über diesen Zeitraum hinaus für Fußgänger gesperrt sein.

Bei Eler (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) ziele die Förderung im öffentlichen Bereich auf eine Verbesserung der Infrastrukturausstattung, der Lebensqualität sowie des Umweltzustandes ab. Grundlage für investive Vorhaben im Rahmen der Dorferneuerung sei der Dorfentwicklungsplan. Diese Planung umfasse eine Stärken-Schwächen-Analyse, die Definition eines dorfspezifischen Leitbildes und Aufstellung des Maßnahmenprogrammes zur zielgerichteten Weiterentwicklung des Dorfes. Die Förderung betrage im Regelfall 55 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, könne aber auf 65 beziehungsweise sogar 75 Prozent erhöht werden. Die eingesetzten Fördermittel stammten mindestens zur Hälfte von der Europäischen Union. Hinzu kämen Mittel aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“.