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Löscharbeiten der Feuerwehr
Flächenbrand beschäftigt fünf Löschbezirke

 Deutsche und französische Feuerwehr an der Einsatzstelle des Flächenbrandes bei Brenschelbach.  Foto: Christian Leiner/Feuerwehr Blieskastel
Deutsche und französische Feuerwehr an der Einsatzstelle des Flächenbrandes bei Brenschelbach. Foto: Christian Leiner/Feuerwehr Blieskastel FOTO: Christian Leiner/Feuerwehr Blieskastel
Brenschelbach. Zu einem großen Flächenbrand wurden am Dienstagabend die Feuerwehren rund um den Blieskasteler Ortsteil Brenschelbach alarmiert. Von Manfred Schetting

Wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte, waren gegen am Dienstag gegen 19.20 Uhr in der Nähe von Brenschelbach Bäume, Sträucher, eine Wiese und Grünschnitt im unwegsamen Gelände in Brand geraten. Nach der extrem langen Dürre bestand die Gefahr eines Großbrandes, da sich das Feuer schnell im Gelände weiter ausbreitete.


Zunächst erfolgte die Alarmierung der Löschbezirke Brenschelbach, Pinningen und Böckweiler mit ihren Löschfahrzeugen.. Die Fahrzeuge verfügten zwar über Wassertanks mit zwischen 600 und 2500 Litern Wasser, was jedoch bei solchen Flächen-Einsatzlagen nicht ausreicht. Ein Landwirt aus Brenschelbach unterstützte mit einem Güllefass, das etwa 10 000 Liter fasst, und Sprudelverpflegung die Einsatzkräfte. Auch Einsatzkräfte aus Volmunster in Frankreich fuhren zunächst die Einsatzstelle an, da unklar war, ob die Einsatzstelle auf deutscher oder auf der französischen Seite war.

Die Kräfte aus Frankreich wurden zwar von ihrer Leitstelle wegen des Grenzübertritts und deren Nicht-Zuständigkeit zurückgerufen, überließen jedoch ihren Löschwasservorrat von 4000 Litern den deutschen Kameraden. Diese Unterstützung aus Frankreich trug zur Bewältigung des Feuers entscheidend bei. Ein Beitrag zum Löscherfolg, der aus Sicht des Blieskasteler Feuerwehrsprechers nicht genügend gewürdigt werden kann.



Um frisches Personal mit Atemschutzgeräteträgern und weiteres Löschwasser bei den Nachlöscharbeiten zur Verfügung zu haben, erfolgte die Nachalarmierung des Löschbezirkes Breitfurt mit Löschfahrzeug und Schlauchwagen. Mit Unterstützung der Kameraden aus Breitfurt und des Atemschutz-Gerätewagens aus Blieskastel-Mitte konnte das Feuer letztendlich gelöscht werden.

Die Löschmaßnahmen, bei denen bis zu fünf C-Rohren und 55 Feuerwehrleute eingesetzt wurden, konnte gegen 22.30 Uhr, nach über drei Stunden Einsatz, beendet werden. Jedoch nicht für die zwölf Feuerwehrleute aus Brenschelbach, die auch im Nachhinein eine Brandwache bis in die Nacht gewährleisteten.

 Die Brandbekämpfung wird mit mehreren C-Strahlrohren vorgenommen.  Foto: Christian Leiner/Feuerwehr Blieskastel
Die Brandbekämpfung wird mit mehreren C-Strahlrohren vorgenommen. Foto: Christian Leiner/Feuerwehr Blieskastel FOTO: Christian Leiner/Feuerwehr Blieskastel