Aßweiler: Feuerwehr blickt auf 16 Einsätze zurück

Aßweiler : Feuerwehr blickt auf 16 Einsätze zurück

Das vergangene Jahr war ein spannendes Jahr bei der Feuerwehr Aßweiler, die weit über die Ortsgrenzen hinaus gefordert ist.

Mit 41 Aktiven, darunter zwei Frauen, ist der Löschbezirk (LBZ) Aßweiler der freiwilligen Feuerwehr als zweitgrößter im Stadtgebiet sehr gut aufgestellt und über die Ortsgrenzen gefordert. Dafür gab es viel Lob in der Jahresversammlung, in der Wehrführer Michael Kempf eine erfreuliche Bilanz ziehen durfte. „Das Durchschnittsalter unserer Aktiven beträgt 36 Jahre, als Quereinsteiger kam Ernst Degro dazu, und in die Alterswehr wechselt nach 47 Dienstjahren Josef Kempf“, sagte der Wehrführer. Bei 69 Prozent lag der Übungsbesuch, alle Übungen besuchten Andreas Helle und Seppl Kempf, lediglich einige Male fehlten Benjamin Schuler, Michael Kempf, Karsten Dawo, Martina Marco und Florian Werner.

Zu 16 Einsätzen in Aßweiler, Niederwürzbach und Biesingen wurde ausgerückt, darunter zu vier Verkehrsunfällen und zwei Bränden. Eine gute Basis für die Zukunft bilde die Jugendwehr mit je fünf Mädchen und Jungs unter Leitung von Karsten Dawo, ein Dank galt der Familie Carius für die Unterstützung bei der Weihnachtsbaum-Sammelaktion. In Eigenleistung seien Spinde für die Jugendlichen gebaut und Feldbetten angeschafft worden, die Picobello-Aktion und das Stadt-Zeltlager gehörten ebenso zum Dienstplan wie 32 Übungen, wobei Hannah Degro keine versäumte. Herausragend und vorbildhaft präsentiere sich im Saarpfalz-Kreis die Alterswehr um Helmut Rinck. Die zehn Alters-Kameraden waren nicht nur bei jeder Übung dabei, sondern packten auch bei Arbeiten in und am Gerätehaus mit an. Bei Beerdigungen im Stadtgebiet sei die Aßweiler Alterswehr die Abordnung aller Löschbezirke.

„Drei Generationen an Wehrleuten funktionieren als Gebilde in Aßweiler bestens zusammen“, lobte Albert Zitt vom Wehr-Kreisverband. Seit 26 Jahren ist Gerald Witte (53), Mitbegründer der Jugendwehr, gewissenhafter Kassenwart und für die schriftlichen Arbeiten Martin Hofmann unentbehrlich. Stolz zeigte sich Stadtwehrführer Michael Nehlig auf die Stärke des LBZ Aßweiler, der im Jahr 2018 mit einem gebrauchten, aber in guten Zustand befindlichen Löschfahrzeug rechnen könne. Im Namen der Dorfgemeinschaft dankte Ortsvorsteher Roland Engel den Wehrleuten und Brigitte Adamek-Rinderle als Beigeordnete der Stadt zeigte sich bei ihrem ersten Besuch im LBZ überrascht und erfreut, welch guter Geist in der Truppe herrsche und wie gut Alt und Jung harmonieren.

Auch Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner schloss sich an. „Der LBZ Aßweiler ist ein Vorbild im Stadtgebiet, herausragend das Ausbildungswesen und der Ausbildungsstand. Hier bestätigt sich: Wo die Alterswehr sich das Jahr über zeigt, funktioniert ein LBZ.“ Eine besondere Ehrung und unter großem Beifall gab es zum Abschluss für Ludwig Deutsch für 65 Dienstjahre und für Paul Stolz, der gar 67 Dienstjahre aufweist.

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