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Fahrrad-Wandel wagen – Mobilitäts- und Verkehrswende in Blieskastel

Für mehr Sicherheit : Blieskastel erstellt Radverkehrskonzept

Dadurch soll der Alltagsradverkehr in der Stadt besser und gleichzeitig sicherer werden.

Der Wandel beim Fahrradfahren ist deutlich spürbar: Das Fahrrad wird vom Freizeitgerät zum konkurrenzfähigen Verkehrsmittel. Durch die Elektromobilität steigen immer mehr Menschen auf und legen auch den Weg zur Arbeit, Schule oder zum Einkauf auf zwei Rädern zurück. Distanzen und Topografie verlieren an Bedeutung. Ob ein Weg mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, entscheidet sich zunehmend anhand anderer Faktoren, darunter der Fahrzeit und der gefühlten Sicherheit. Wege für Radfahrer, möglichst getrennt vom Kfz-Verkehr und ohne Stopps und Wartezeiten, machen das Rad damit zu einer echten Alternative zum Auto. Die Anforderungen an die Radinfrastruktur steigt auch in Blieskastel.

Die Stadt Blieskastel plant hierfür nach eigenen Angaben ein Radverkehrskonzept für den Alltagsradverkehr. Alle Stadtteile sollen an die Kernstadt mit ihrer zentralörtlichen Funktion angebunden werden. Ein hohes Potenzial biete zudem die Verknüpfung des Fahrrads mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Die städtischen Mitarbeiter Marco Nehlig und Christian Kohl kümmern sich laut Stadt zukünftig darum, den Alltagsradverkehr attraktiver und sicherer zu gestalten. Die beiden Mitarbeiter aus den Bereichen Brand- und Zivilschutz und Tourismus nutzten ihr Fachwissen und die Synergieeffekte zwischen Ortskundigkeiten, Sicherheitsfaktoren sowie Tourismus, damit die Stadt Blieskastel zügig den umwelt- und klimaverträglichen Verkehrswandel mit einleiten könne. Oberstes Ziel der beiden Mobilitätsbeauftragten sei es, die Attraktivität des Verkehrsmittels Fahrrad zu steigern sowie den Alltags- und Tourismusradverkehr in der Stadt Blieskastel gegenüber dem Gesamtverkehr zu erhöhen.