Ein Verfolgerduell in Blieskastel

Der SC Blieskastel-Lautzkirchen steht derzeit auf Platz vier der Landesligatabelle, der SV Kirrberg auf Platz zwei. Am Sonntag empfängt der SC die Kirrberger zum Verfolgerduell. Der Respekt ist groß.

Die Landesliga-Fußballer des SC Blieskastel-Lautzkirchen empfangen am Sonntag um 14.30 Uhr den SV Kirrberg zum wichtigen Verfolgerduell. Beide Mannschaften dürfen nach 13 Spieltagen noch auf den Aufstieg hoffen. Die Kirrberger sind aktuell mit 27 Punkten ernsthaftester Verfolger von Spitzenreiter FSV Jägersburg II (33). Dahinter folgen der SV Beeden (26) sowie die mit jeweils 25 Zählern punktgleichen SC Blieskastel-Lautzkirchen und ASV Kleinottweiler.

"Die Kirrberger waren bereits in den Jahren davor ein starker Gegner. Im Sommer haben sie mit Jan Berger einen richtig guten Spielertrainer hinzugewonnen", meint der SC-Spielausschuss-Vorsitzende Peter Pusse. Berger habe die Kirrberger Mannschaft vorangebracht. Von daher sei diese Mannschaft durchaus in der Lage, den aktuellen Platz bis zum Saisonende zu halten.

Ähnlich wie Pusse sehen derzeit Viele den FSV Jägersburg II als Titelanwärter. Allerdings könnte der Kampf um Relegationsrang zwei in dieser Saison so spannend wie noch nie werden. In der vergangenen Runde ergatterte sich der SC die Vize-Meisterschaft, verpasste in der Relegation den Aufstieg.

"In meinen Augen sind wir in dieser Saison noch nicht so richtig angekommen. Klar, wir können zufrieden sein und haben erst zwei Mal verloren. Allerdings fehlt uns im Vergleich zur letzten Saison etwas die Leichtigkeit. Und natürlich kam auch Verletzungspech hinzu", meint Pusse. So besteht bei Nico Welker der Verdacht auf Innenbandriss im Knie. Thorsten Schmidt hat sich den Ellenbogen ausgekugelt und dabei ein Band gerissen. Er wurde bereits operiert. Und Pusse selbst, derzeit mit neun Treffern erfolgreichster Torjäger seiner Mannschaft, droht am Sonntag aufgrund eines Hexenschusses auszufallen. Definitiv im Verfolgerduell fehlen wird Urlauber Sascha Frenzle.

Am Sonntag hatte der SC überraschend im Derby bei der SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim mit 1:2 den Kürzeren gezogen. Durch einen Sieg wären die Blieskasteler auf Relegationsrang zwei vorgestoßen. "Mit etwas Abstand muss man zugeben, dass wir in der zweiten Hälfte ideenlos agiert haben. Am Ende wäre vielleicht ein Unentschieden gerechter gewesen. Aber irgendwie hatte sich das die SG auch verdient", meint Pusse.