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Eigenarbeit der Wehr spart Stadt Blieskastel Kosten

Eigenarbeit der Wehr spart Stadt Blieskastel Kosten

Dank Sachspende und vieler fleißiger Hände der Feuerwehr erstrahlt der Haupteingang der Feuerwache in neuem Glanz.

Der Eigeninitiative sowie einer großzügigen Sachspende ist es zu verdanken, dass der Haupteingang der Blieskasteler Feuerwache nach langer Zeit wieder in neuem und hellem Glanz erstrahlt. Wie Wehrsprecher Marco Nehlig mitteilt, sei in Zeiten knapper Kassen oft Eigeninitiative gefragt, besonders, wenn es um die Pflege und Instandhaltung von Gebäuden, Fahrzeugen und Materialien geht. Das sei auch nicht anders bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Blieskastel. Der Zahn der Zeit nagte auch an der größten Feuerwache der Stadt, die des Löschbezirks Mitte.

"Der erste Eindruck zählt, und das war bei unserer Wache leider bislang der recht dunkle und unschöne Haupteingang", so der Löschbezirksführer Peter Georg Wachs. Geschuldet war dies einem inzwischen viel zu groß gewordenen Baum und die durch Moos und Schmutz bedeckte, kaum noch Licht abwerfende Außenbeleuchtung aus dem Jahr 1987. In einem ersten Schritt wurden Baum, Efeu und Sträucher von der Wehr selbst entfernt und gestutzt.

Die fachmännische und technische Begutachtung der Außenbeleuchtung habe ergeben, dass hier keine Reinigung und Reparatur mehr ausreicht, eine neue Beleuchtung musste angeschafft werden. "Auch hier ist es der Eigenleistung einiger ehrenamtlicher Kameraden zu verdanken, dass bei der Vermessung und Eigenmontage der Schilder viel Geld gespart werden konnte", so der Wehrsprecher.

Dazu sei ein mehr als faires Angebot einer Firma aus Bebelsheim gekommen, die die Wehr bereits seit Jahren bei der preiswerten Beklebung von Fahrzeugen und Einsatzhelmen unterstütze. Binnen eines Samstages seien die alten Leuchtkästen samt technischem Innenleben nach 30 Jahren demontiert und durch neue, maßangefertigte Kunststoffgehäuse ersetzt worden. "Die Anschaffung der neuen Gehäuse hat unser Löschbezirk durch unseren Förderverein komplett selbst gezahlt, um den ohnehin knappen Etat der Stadtverwaltung für den Bereich Feuerwehr nicht zu belasten", so Wachs weiter.

In einem letzten Arbeitsschritt wurden dann noch das Logo sowie der Schriftzug "Feuerwehr" auf die neuen Gehäuse aufgebracht, schließlich solle auch jeder wissen, was sich in dem rot-weißen Gebäude verbirgt. Auch dies sei ohne Helfer und Unterstützer so nicht möglich gewesen. Nicht nur tagsüber, sondern auch abends und nachts könnten nun Besucher und Einsatzkräfte wieder sicher und hell den Haupteingang des Gerätehauses benutzen.

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