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Durchweg positiv: Der Neustart in den Grundschulen von Blieskastel

Allmählich normalisiert sich die Lage : Und endlich ist wieder Unterricht

Die Stadt Blieskastel spricht von durchweg positiven Rückmeldungen nach dem Neustart in ihren Grundschulen.

Anfang Mai wurde in den Blieskasteler Grundschulen nach mehrwöchiger Zwangspause – probeweise und auf vier Stunden täglich begrenzt – wieder der Unterricht für die vierte Klasse der Grundschulen aufgenommen. Am vergangenen Montag hat nun im Rahmen der geplanten schrittweisen Wiederaufnahme des Regelbetriebes auch für die Klassenstufen 1 bis 3 der Unterricht wieder begonnen, teilt Uwe Brengel, der Pressesprecher der Stadt als Schulträger, mit. Über die erfolgte Änderung freuten sich Schüler, Eltern und auch die Lehrer. Dies berichteten übereinstimmend die Leiterinnen der drei Blieskasteler Grundschulen. „Und das, obwohl der Schutz vor dem Corona-Virus nach wie vor von allen Beteiligten besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich macht und damit für die Organisation des Schulbetriebes nach wie vor für alle eine besondere Herausforderung darstellt“, erklärt der für die städtischen Schulen verantwortliche Beigeordnete Guido Freidinger und der seitens der Stadt für das Schulwesen zuständige Mitarbeiter Christoph Jacoby.

In den Grundschulen Blieskastel (Kirchberg-Schlossberg), Niederwürzbach/Aßweiler und Breitfurt/Blickweiler werden seit dem 25. Mai die Klassenstufen 1 bis 4 wie folgt unterrichtet: Jede Klasse wurde in zwei Lerngruppen eingeteilt. Diese Lerngruppen werden im wöchentlichen Wechsel beschult. Für die Schüler heißt das: eine Woche Präsenz in der Schule, eine Woche Lernen zu Hause. In dieser Woche werden 102 Kinder in der Grundschule Kirchberg/Schloßberg beschult, in Niederwürzbach/Aßweiler 81 Jungen und Mädchen und in der Grundschule Breitfurt/Blickweiler sind es ebenfalls rund 80 Schülerinnen und Schüler, die wieder am Unterricht teilnehmen dürfen.

Um trotz erhöhter Schülerzahl dem Infektionsschutz gerecht zu werden, mussten auch Änderungen im Ablauf des Schulbetriebs vorgenommen werden. Die Schüler kommen an den meisten Standorten zeitversetzt zum Unterricht, das heißt: gestaffelte Anfangs- und Endzeiten des Unterrichtes, was aber mit steigender Schülerzahl immer schwieriger zu bewerkstelligen ist. Ebenso wird, wo möglich, dafür gesorgt, dass die Schüler durch verschiedene Eingänge kommen. Auch weiterhin werden die Abstandsregelungen genauestens eingehalten, heißt es aus dem Rathaus der Barockstadt. Hierzu wurden Markierungen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände aufgebracht. Die Pausenzeiten und Gruppengrößen wurden der erhöhten Schülerzahl angepasst.

Der erste Schultag mit mehr Klassen und Schülern verlief an allen Grundschulen gut. Die Kinder freuten sich, die Schule wieder besuchen zu können, Freunde und Lehrpersonal wieder zu sehen. Rückmeldung aller Schulen war, dass die Jungen und Mädchen sich alle an Maskenpflicht auf dem Schulgelände sowie die Abstandsregelungen und Hygienevorschriften halten. Festzustellen ist ebenfalls, dass es den Kindern der Klassenstufen 3 bis 4 leichter fällt, sich an die besonderen Regeln zu halten, als in den Klassenstufen 1 bis 2.

Erfreulich auch, so teilt die Pressestelle überdies mit, sei der reibungslos verlaufende Betrieb in der ebenfalls inzwischen ausgeweiteten Notbetreuung der Nachmittagsbetreuung (freiwillige Ganztagsbetreuung), der aber „aufgrund der erforderlichen Abstandsregeln mittlerweile kapazitätsmäßig an allen Standorten an seine Grenzen stößt“.