Diskussion über die Parkplatzplanung

Diskussion über die Parkplatzplanung

Die Bahnhofstraße soll zu Parkplätzen werden. Das Teilstück der Bliesgaustraße vom Tivoli-Haus bis zum Luitpoldplatz und die jetzige Einmündung zur Florianstraße soll verkehrsberuhigte Zone werden. Die sind zwei Punkte eines Gesamtkonzepts.

Es soll das letzte Teilstück der Verkehrsleitplanung für Blieskastel-Mitte werden, sozusagen das Sahnehäubchen auf das Gesamtverkehrskonzept in Blieskastel . Die Planung für die Straße vom Kreisel ("großer Kreisel") aus in Richtung Lautzkirchen (B 423) sowie ein weiteres Teilstück, das die Anbindung an die Florianstraße ermöglicht, wurde kürzlich im Foyer der Bliesgaufesthalle vorgestellt.

Konkret ist geplant, dass die jetzige Bahnhofstraße zu Parkplätzen wird, man vom großen Kreisel parallel zur Radweg in Richtung Lautzkirchen fährt. An den Stadtwerken wird es dann wieder einen Kreisel ("Stadtwerkekreisel") geben, die B 423 wird von dort nach oben auf die jetzige Bliesgaustraße (etwa am Haus Tivoli) geführt. Vom Stadtwerkekreisel wird die Florianstraße weitergeführt, allerdings nicht wie bisher direkt vor dem Rewe-Markt, sondern auch hier unmittelbar parallel zum Radweg und wird dann weiter in Richtung Lautzkirchen wieder auf die jetzige Florianstraße geführt. Das Teilstück der Bliesgaustraße vom Tivoli-Haus bis zum Luitpoldplatz oder auch die jetzige Einmündung zur Florianstraße soll verkehrsberuhigte Zone und Einbahnstraße werden.

Vom großen Kreisel aus soll man zukünftig, von der Bliesbrücke kommend, geradeaus in die Stadt einfahren können. Silke Eifler vom beauftragten Ingenieurbüro präsentierte die Planung in den Details, sofern sie bisher feststehen. Und Susanne Wagner-Klein, die Planerin bei der Stadt Blieskastel , nannte den Plan "bisher noch konzeptionell", da seien noch nicht alle Möglichkeiten ausgelotet. Zuvor hatte der Erste Beigeordnete Georg Wilhelm in Vertretung der Bürgermeisterin knapp 40 Gewerbetreibende zu der Infoveranstaltung begrüßen können. Er stellte dabei heraus, dass man mit dem Verkehrskonzept bisher auf einem sehr guten Weg sei, und dass die neue Verkehrsführung für alle eine Verbesserung bringen werde.

Ein Teil der Geschäftsleute und Freiberufler zeigte sich indes nicht ganz so euphorisch bei der Präsentation der neuen Planung. Es war in erster Linie das Parkplatzkonzept, was von ihnen immer wieder angezweifelt wurde. Beigeordneter Georg Wilhelm nannte die stadtnahen Parkplätze dagegen "einen Trumpf".