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Die SPD will Niederwürzbach als attraktiven Ort weiterentwickelt wissen

Aus der Kommunalpolitik in Blieskastel : Ein beachtlicher Katalog an Forderungen

Die SPD will Niederwürzbach als attraktive Wohngemeinde weiterentwickelt wissen.

Die SPD-Ortsratsfraktion in Niederwürzbach hat jetzt ihre Schwerpunkte für die anstehenden Haushaltsberatungen festgelegt. Damit soll die Zukunft des Stadtteils als attraktive Wohngemeinde gesichert werden.

Konkret geht es um die Anmeldung von Investitions- und Baumaßnahmen für die Haushaltsjahre 2021/22. Mit sechs von elf Mitgliedern stellt die SPD die stärkste Fraktion im Ortsrat und mit Petra Linz obendrein die Ortsvorsteherin. Sie sagt: „Wir nehmen unsere Verantwortung wahr und wollen als treibende Kraft Niederwürzbach als attraktive Wohngemeinde fortentwickeln. Deshalb fordern wir, dass die Infrastruktur in den Bereichen Schule, Bildung, Kinderbetreuung, Freizeiteinrichtungen weiter ausgebaut wird.“

Der demografische Wandel sei natürlich auch hier in Niederwürzbach spürbar, deshalb müsse es das Ziel sein, endlich einen Investor für den Betrieb eines Seniorenzentrums und Einrichtungen zum betreuten Wohnen vom Standort Niederwürzbach zu überzeugen.

In Hinblick auf die Jugendlichen im Ort betont die SPD, dass diese einen Ort benötigten, an dem sie sich treffen und ihre Freizeit sinnvoll gestalten können. Die SPD-Fraktion habe zu diesem Thema Vorstellungen und Ideen entwickelt, die sie gerne mit den anderen Ortsratsmitgliedern erörtern und diskutieren möchte, um dann gemeinsam zu sinnvollen und zielführenden Lösungen zu kommen. Ideen und Lösungen, so Linz und ihre kommunalpolitischen Mitstreiter, „kosten bekanntlich Geld, und so müssen sich Zukunftsideen in Zahlen im Haushaltsplan der Stadt widerspiegeln“. Deshalb fordere die SPD, dass die vorhandenen Fördertöpfe des Bundes und des Landes gerade zum Ausbau von Kindertagesstätten und Nachmittagsbetreuung ausgeschöpft werden und die Restfinanzierung im Haushalt der Stadt abgebildet werde. Nach dem Willen der SPD sollen für folgende Projekte Finanzmittel ausgewiesen werden: Neubau Kita an der Würzbachhallenstraße, Sonnenschutz und energetische Sanierung sowie Umbau der Schule zur Freiwilligen Ganztagsschule, Realisierung eines Hauses der Begegnung, Abriss „Alte Würzbachhalle“ und Realisierung eines Seniorenzentrums ebenda, Neubau Fußgängerbrücken – Würzbacher Weiher beziehungsweise über den Würzbach zur Grundschule, Ausbau des Parkplatzes am Friedhof, Sanierung der Einsegnungshalle, Fortführung der Straßensanierungen. Unter anderem wird die Zufahrt Metzer Straße/Alte Steige genannt. Ebenso fordern die Sozialdemokraten eine Geschwindigkeitsanzeigetafel, die mobil einsetzbar ist.

Überdies seien erwünscht: die Sanierung des Rundwegs am Weiher, die Fortsetzung des Einsatzes eines Mähbootes sowie weitere Maßnahmen zur Aufwertung der Infrastruktur rund um den Weiher, wie beispielsweise freies WLan an der Freizeitanlage.