Die SPD sieht sich im Aufwind

Niederwürzbach. Die SPD sieht sich im Aufwind. Das machte der Neujahrsempfang der SPD Niederwürzbach im Clubheim des Motorsportclubs in der Lettkaul deutlich. "Ich habe beim Würzbacher Neujahrsempfang schon vor deutlich weniger Leuten gesprochen", konnte auch der Gastredner, der Landtagsabgeordnete Stefan Pauluhn (Foto: SZ), zufrieden feststellen

Niederwürzbach. Die SPD sieht sich im Aufwind. Das machte der Neujahrsempfang der SPD Niederwürzbach im Clubheim des Motorsportclubs in der Lettkaul deutlich. "Ich habe beim Würzbacher Neujahrsempfang schon vor deutlich weniger Leuten gesprochen", konnte auch der Gastredner, der Landtagsabgeordnete Stefan Pauluhn (Foto: SZ), zufrieden feststellen. SPD-Ortsvorsitzender Harald Pauly begrüßte eine große Schar von Gästen, unter ihnen auch Landrat Clemens Lindemann und etliche Mitglieder aus anderen Stadtteilen. Pauluhn ging durchaus kritisch mit den Fehlern seiner Partei um, sah aber optimistisch in die Zukunft: "Die Ergebnisse vor allem auf kommunaler Ebene haben gezeigt, dass dort, wo gut gearbeitet wird und die Partei glaubwürdig geblieben ist, auch immer noch gute Ergebnisse möglich sind", so der parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion seiner Partei. Und genau diese Glaubwürdigkeit sei es, die derzeit auch der CDU verloren gehe. Zuvor hatte Petra Linz, Stadtratsmitglied und Sprecherin ihrer Partei im Ortsrat, die Arbeit des vergangenen Jahres auf kommunalpolitischer Ebene Revue passieren lassen. Sie sagte, dass man sich im Ortsrat "in der Sache engagiert, im Ton verbindlich" für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit einsetzen werde. Außerdem stellte sie fest, dass man im Ortsrat bisher fast alle Beschlüsse einstimmig gefasst habe. Dennoch habe ihre Fraktion auch eigene Impulse gesetzt. Kritik gab es bezüglich der Ansiedlung eines neuen Supermarktes. Hier habe die Bürgermeisterin aus wahltaktischen Gründen schon einen Erfolg vermeldet, der dann keiner war. Linz nannte dieses Vorgehen unseriös. Zugleich kritisierte sie, dass man sie und Andreas Motsch als Niederwürzbacher Stadtratsmitglieder nicht in die Verhandlungen mit einbinde. Als großen Erfolg feiert auch die SPD den Bau der neuen Würzbachhalle, gleichwohl sieht man die Interessen der Kultur treibenden Vereine nicht genügend berücksichtigt.Auch die Sanierung der Schule sei ein wichtiger Schritt, aber es sei schade, dass nun für die Isolierung kein Geld mehr da sei: "Stattdessen wurde das Geld in die Sanierung der Gauben des Rathauses überführt", kritisierte die SPD-Politikerin. Beim Würzbacher Weiher erwarte man sich künftig ein ökologisches und auch ökonomisches Konzept beim Mähen des Karpfenkrautes. Bei aller Kritik betonte man die gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen. ers