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Die Konjunkturschwäche schlägt auf den Arbeitsmarkt durch

Die Konjunkturschwäche schlägt auf den Arbeitsmarkt durch

St. Ingbert/Blieskastel. Auf dem regionalen Arbeitsmarkt machte sich im vergangenen Monat die nachlassende Konjunktur zunehmend bemerkbar. So stieg nach Angaben der Agentur für Arbeit, die gestern ihren März-Bericht vorlegte, die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Februar um 49 Frauen und Männer an

St. Ingbert/Blieskastel. Auf dem regionalen Arbeitsmarkt machte sich im vergangenen Monat die nachlassende Konjunktur zunehmend bemerkbar. So stieg nach Angaben der Agentur für Arbeit, die gestern ihren März-Bericht vorlegte, die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Februar um 49 Frauen und Männer an. Im Bereich der Arbeitsagentur-Geschäftsstelle, die für die Stadt Blieskastel sowie die Gemeinden Mandelbachtal und Gersheim zuständig, kletterte die Erwerbslosenzahl im März erstmals seit langem wieder über die 1000er-Grenze. Die Arbeitslosenquote für den gesamten Saarpfalz-Kreis stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei 5,6 Prozent."Der Druck auf den Arbeitsmarkt im Saarpfalz-Kreis wächst und die Zahl der gemeldeten Stellen ist gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent zurückgegangen", stellt Susanne Haben, Geschäftsführerin der auch für Teile unseres Kreises zuständigen Agentur für Arbeit Neunkirchen, fest. "Die starke Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld sorgte aber dafür, dass bisher ein höherer Abstieg der Arbeitslosigkeit ausgeblieben ist."Die Zahl der Langzeitarbeitslosen blieb auf dem Vormonatsniveau und ist binnen Jahresfrist sogar um über 20 Prozent gesunken. Bis Ende März hatte sich 531 Bewerberinnen und Bewerber aus dem Saarpfalz-Kreis für eine Ausbildungsstelle gemeldet, über 300 von ihnen suchten noch einen Ausbildungsplatz. schet