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Die großen Tiefbauarbeiten in Blieskastel stehen kurz bevor

In wenigen Tagen geht es in der Barockstadt rund : Die großen Tiefbauarbeiten in Blieskastel stehen kurz bevor

Am kommenden Montag, 1. Februar, geht es nun wirklich los. Dann beginnt die sogenannte Tiefbaumaßnahme „Umgehung Altstadt-Ost Blieskastel“ im Bereich der L 113 (wir berichteten). Die neue Straße wird nach Fertigstellung parallel zum Bliestal-Freizeitweg verlaufen.

Erklärtes Ziel ist es, den Verkehr aus der Innenstadt durch eine Ortsumgehungsstraße zu verlagern. Es handelt sich laut Landesbetrieb für Straßenbau dabei um eine Folgemaßnahme der Maßnahmen „Kreisverkehr Blieskastel“ und der Erneuerung der Querung der Bliesaue in Richtung Webenheim.

Die aktuelle Maßnahme umfasst acht Bauabschnitte. Im Zuge der Tiefbauarbeiten werden unter anderem der Neubau der L 113, der Neubau eines Kreisverkehrs bei den Biosphären-Stadtwerken Bliestal, die Anbindung der neuen Kreisverkehrsfläche entlang der Stadtwerke hoch zur Bliesgaustraße sowie die Umgestaltung des Kreisverkehrsplatzes Blieskastel realisiert. Die geplante Neutrassierung der Landesstraße 113 erstreckt sich in etwa von Höhe des Gebäudes der Biosphären-Stadtwerke bis zum vorhandenen Kreisverkehrsplatz der B 423/L 113 am Rathaus der Stadt Blieskastel. Weiterhin wird im Zuge dieser Gemeinschaftsmaßnahme auch noch die Florianstraße als sogenannte „erweiterte Umgehung“ auf einer Länge von rund 215 Metern umgebaut.

Da im Rahmen der Bauarbeiten zahlreiche Parkplätze entfallen, wird zu Beginn der Maßnahme am Freizeitzentrum (Schwimmbad) der Stadt Blieskastel ein Ersatzparkplatz hergestellt. Bei Fragen kann man sich gern an die Stadtverwaltung Blieskastel oder direkt an das Baubüro vor Ort wenden, wo darüber hinaus in sporadischen Abständen auch eine Bürger-Information in Form eines Aushanges geplant ist. Die vor Baubeginn angekündigte Infoveranstaltung konnte wegen der allseits bekannten Umstände leider nicht stattfinden.

Insgesamt ist für die Maßnahme eine Dauer von zirka zehn Monaten veranschlagt. Die Gesamtkosten sind auf rund 3,5 Millionen Euro kalkuliert. Der LfS will frühzeitig über die einzelnen Bauphasen und mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen informieren.