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Die Bilanz 2020 des Schutzengelvereins Blieskastel ist fantastisch

Ein toller Verein und viele tolle Spender in Blieskastel : Viel Geld kam da erneut zusammen

Die Bilanz des Schutzengelvereins Blieskastel für das Jahr 2020 kann sich mehr als sehen lassen.

Auch im schwierigen Corona-Jahr leistete der Blieskasteler Schutzengelverein erneut wertvolle Hilfe dort, wo diese dringend benötigt wurde. „Wenn auch von den geplanten neun größeren Veranstaltungen zur Auffüllung der Vereinskasse für den guten Zweck keine durchgeführt werden konnte, durften wir doch das Jahr über große und kleinere Spenden von freundlichen Unterstützern entgegen nehmen“, freute sich im Gespräch mit unserer Zeitung Klaus Port, seit Gründung des gemeinnützigen Vereins vor zwölf Jahren 1. Vorsitzender. Der von Mitarbeitern der Polizeiinspektion Blieskastel gegründeten Verein leistet Hilfe für Kinder und Jugendliche, die an schweren und lebensbedrohenden Erkrankungen leiden und unterstützt deren Familien bei der Bewältigung daraus resultierender Probleme.

In eigener Regie führen Jutta und Martin Bitsch von der Bliesgau-Garage jährlich zwei Benefiz- und Kram-Märkte auf dem Betriebsgelände durch, wobei Heinz Braun vom Schutzengel-Vorstand in der Organisation hilft. „52 Aussteller fanden zum Herbstbeginn eine große Anzahl von Käufern vor, am Ende des Tages waren 1000 Euro das stolze Ergebnis. Seit 2017 kamen bei den Bitschs auf diese Weise rund 7000 Euro zugunsten der Schutzengel zusammen“, hält Port fest.

Auch weitere Spenden im letzten Quartal können sich sehen lassen. So schnürte Sebastian Kiefer vom Expertentreff des SC Blieskastel mit zehn Kameraden die Schuhe und erlief als Ersatz für den 11. Schutzengellauf über 100 Kilometer 1020 Euro. Seit fünf Jahren führt David- Christian Thömmes im Bexbacher Saarpfalz-Park seine Firma Shapefield, ein spezialisiertes Digitalunternehmen. „Was der Gründer Thömmes neben seiner Qualifikation und Kompetenz auszeichnet, ist seine große Hilfe für die Schwächeren unsere Gesellschaft. Im Sinne dieser Lebensphilosophie hat er dem Schutzengelverein im Dezember 5000 Euro für unsere Hilfsprojekte gespendet“, stellte Klaus Port heraus. Mit zweimal jeweils 3000 Euro zeigte die Firma Adolf Würth, Marktführer in Deutschland für Montage- und Befestigungsmaterial Unterstützung. In der Homburger Würth- Niederlassung überreichte Leiter Philipp Maier 3000 Euro an die Initiative krebskranker Kinder sowie 3000 Euro an den Schutzengelverein.

„Einige Firmen verzichteten im letzten Monat auf Weihnachtspräsente für Kunden und Geschäftspartner und bedachten stattdessen unseren Verein“, lobte Klaus Port. „1000 Euro übergab uns Holger Woitowitz als Geschäftsführer der Zweibrücker Firma QTEC, die Prüf-, Montage und Kontrollarbeiten für die Automobilindustrie bewältigt. Mit seiner Spende half das Transportunternehmen Reiner Schwarz aus Ommersheim mit einem Rollstuhl für einen zwölfjährigen Jungen und einer Rollstuhlrampe für ein Mädchen (13). Auch die Firma Planz- Sonnenschutzsysteme in Schönenberg-Kübelberg verzichtet seit sieben Jahren auf Präsente zu Weihnachten, diesmal freuen wir uns über eine Spende von 1200 Euro. Insgesamt waren es von dieser Firma schon 8500 Euro“, strahlten Schutzengel-Schatzmeister Peter Geble und Schriftführer Michael Port.

Von der Hundesnackbox Ballweiler kamen 300 Euro und durch den Verkauf ihres Saarland-Stollens steuerte die Bäckerei Ackermann aus Bliesmengen-Bolchen 500 Euro bei. Die Autohäuser Deckert in Aßweiler und Rubeck in Rohrbach halfen bei der Beschaffung von Gebraucht-Kleinwagen für zwei Familien sowie deren Fahrten zu Arzt oder Behandlungen. Dem 16- Jährigen Luca, angewiesen auf einen Rollstuhl, konnte mit einem Zuschuss ein behindertengerechtes Bad geschaffen werden. „Trotz der Pandemie, die keine eigenen Veranstaltungen zuließ, durften wir im Jahr 2020 eine große Spendenbereitschaft registrieren, deren Ergebnis sich etwa an dem in den Vorjahren anlehnt“, zeigte sich Klaus Port stolz. Dafür gelte allen großzügigen Spendern, Helfern und Mitgliedern ein ausdrücklicher Dank.

„Es gibt Dinge, die wachsen nicht auf Bäumen, die lernen wir nicht in Schulen und die gibt es nirgends zu kaufen. Es ist die Kunst, die Welt mit dem Herzen zu sehen“ – mit dieser Maxime gehen Klaus Port und der Schutzengelverein nun auch ins neue Jahr.

www.blieskasteler-schutzengel.de