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Der landesbeste Werkstoffprüfer Azubi kommt aus Aßweiler

Dieser junge Mann liebt seinen Job : Seine Devise: „Immer geradeaus“

Der landesbeste Werkstoffprüfer-Azubi kommt aus Aßweiler.

Der junge Werkstoffprüfer Maurice Matthias Regel aus Aßweiler hat es seinem Vater nachgemacht. Der ist Werkstoffprüfer bei Saarstahl, nahm seinen Sohn zum Schulpraktikum in den eigenen Betrieb mit und dem gefiel das so gut, dass er sich um einen Ausbildungsplatz bewarb. Inzwischen ist Regel als landesbester Auszubildender geehrt worden und hat eine Urkunde der IHK und ein Geldgeschenk erhalten. Leider musste die übliche Bestenfeier mit dem Ministerpräsidenten ausfallen, die Urkunde kam mit der Post. Trotzdem ist der 20-Jährige sehr stolz und froh, bei Saarstahl so gut angekommen zu sein. Er wurde inzwischen übernommen und arbeitet in der Werkstoffprüfung mit Stahl.

Kollegen würden regelmäßig Proben nehmen, die Probenstücke würden geschliffen und poliert, dann unter dem Mikroskop optisch und später auch chemisch untersucht. „Ich begutachte dann den Aufbau und die Struktur des Stahls, damit die Qualität die Vorgaben erfüllt“, sagt Regel. Angst vor einer Stahlkrise habe er nicht, denn für ihn gebe es nur einen Weg: „immer geradeaus“. Das sei seine Devise.

Wenn alle im Betrieb ihr Bestes geben, dann sei er sicher, dass es weitergehe. Im Job will sich der junge Mann jetzt weiterbilden zum Werkstofftechniker. Privat liebt er den Sport und auch das Fitnesstudio. Mit seinem Vater unternimmt er Motorradtouren, auch da habe ihn der Senior infiziert und schon mit vier Jahren aufs Bike gesetzt. „Bei Saarstahl will ich in Rente gehen“, sagt er selbstbewußt. Der Betrieb sei seine Heimat, er woll dort überhaupt nicht mehr weg.