Der FC Niederwürzbach ist noch ungeschlagen

Niederwürzbach · Der FC Niederwürzbach will in dieser Saison in der Kreisliga A Bliestal oben mitspielen. Als Titelfavorit sieht der neue Trainer Gerd Huber seine Mannschaft aber nicht. Ein Würzbacher Neuzugang brillierte schon in einer anderen Sportart und spielte als Jugendfußballer bei Bundesligisten.

 Der neue Trainer des FC Niederwürzbach, Gerd Huber, mit den Neuzugängen Marius Freiberger, Nico Berhard und Sven Teuscher (von links). Foto: Stefan Holzhauser

Der neue Trainer des FC Niederwürzbach, Gerd Huber, mit den Neuzugängen Marius Freiberger, Nico Berhard und Sven Teuscher (von links). Foto: Stefan Holzhauser

Foto: Stefan Holzhauser

Nach dem vierten Platz in der vergangenen Saison mussten die Fußballer des FC Niederwürzbach in der laufenden Runde der Kreisliga A Bliestal noch keine Niederlage hinnehmen. Bislang gab es zwei Siege und drei Unentschieden. Am Sonntag vor einer Woche wurde die Partie beim TuS Mimbach bereits nach 17 Minuten aufgrund einer Verletzung von Schiedsrichter Manfred Pfeiffer abgebrochen. Da hatte es nach Treffern von Michael Klemmer (4.) und dem Niederwürzbacher Patrick Stumpf (14.) 1:1 gestanden. Ein Nachholtermin steht bislang noch nicht fest. Ihre nächste Begegnung bestreiten die Niederwürzbacher erst wieder am Sonntag, 5. Oktober, um 15 Uhr zu Hause gegen die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim III.

In der Sommerpause hatte es im Seelbachtal einen Trainerwechsel gegeben. Der bisherige Trainer Andreas Noll legt aus beruflichen Gründen eine Pause ein und wurde durch Gerd Huber ersetzt. Huber hatte zuletzt eine zweijährige Pause im Aktivenbereich eingelegt und stand zuvor beim pfälzischen Verein TuS Rimschweiler unter Vertrag. Der 60-Jährige ging aus der SpVgg. Einöd-Ingweiler hervor, für die er auch als Aktiven- und Jugendtrainer tätig war. Später trainierte er noch die Aktiven des FC Bierbach, ehe eine Saison in Rimschweiler folgte. Danach kehrte Huber noch einmal nach Einöd in den Jugendbereich zurück, ehe nun die Anfrage vom FC Niederwürzbach kam.

"Wir wollen unter die ersten drei, vier Mannschaften kommen, was aber nicht einfach wird. Mein Titelfavorit ist die SG Hassel, danach kommen Bierbach und Oberwürzbach. Und dann vielleicht wir", sagt Huber: "Unsere Vorbereitung war durchwachsen gewesen. Wir haben sämtliche Freundschaftsspiele verloren. Nachher in der Runde war ich mit dem 3:3 in Breitfurt nicht zufrieden. Wenn wir komplett sind, können wir vorne mitspielen. Aber wie gesagt, Favoriten sind andere Teams."

Von den Neuzugängen ist der Werdegang von Nico Berhard äußerst interessant. Er spielte in den vergangenen Jahren beim ATSV Saarbrücken höherklassig Tischtennis, ehe er nun in die Kreisliga zur TTG Rohrbach-St. Ingbert wechselte. Und als Jugendfußballer trug Berhard das Trikot so bekannter Vereine wie des 1. FC Saarbrücken und 1. FC Kaiserslautern . Künftig will er wieder den Schwerpunkt im Fußballbereich setzen.

Bis auf Patrick Stumpf, der nach einer Knieoperation noch Probleme am Gelenk hat, gibt es momentan keine Verletzungsprobleme.

Zum Thema:

Auf einen BlickZugänge beim FC Niederwürzbach : Marius Freiberger (JFG St. Ingbert), Sven Teuscher (SV Battweiler), Christian Stumpf, Nico Berhard (beide Wiedereinsteiger nach Pause). Abgänge: keine. sho