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Corona: Nachbarschaftshilfe wird in Blieskastel groß geschrieben

In Corona-Zeiten besinnt man sich offenbar auf die Nächstenliebe. : Die Welle der Hilfsbereitschaft kommt ins Rollen

Nachbarschaftshilfe in Zeiten der Krise: Da stehen nun auch der CDU-Ortsverband Blieskastel sowie die Junge Union Blieskastel-Mitte in vorderster Front. Sie betätigen sich als Einkaufshelfer, teilt die Landtagsabgeordnete Jutta Schmitt-Lang mit.

Wer auf Hilfe angewiesen sei, solle auf jeden Fall die Einkaufshelfer anzurufen. Schmitt-Lang: „Wir gehen für Sie die Einkäufe bei einem Nahversorger erledigen und bringen Ihnen die Einkäufe bis an die Haustür – kostenlos. Nach derzeitiger Planung werden die Einkäufe jeweils mittwochs und samstags erledigt: Annahme bei Jutta Schmitt-Lang, Tel. (06842) 921 98 67. „Scheuen Sie sich nicht, wir helfen gerne. Bei Fragen können Sie sich an uns wenden“, schreibt sie abschließend.

Auch der Ortsrat von Wolfersheim bietet einen solchen Service an. Anmelden kann man sich bei Ortsvorsteher Matthias Seel, Tel. (06842) 50 74 82 oder Tel. (0175) 515 25 00, sowie auch bei den Ortsratsmitgliedern. Die Einkaufslisten laufen bei Seel zusammen, er koordiniert alles Weitere.

Nach der CDU in Blickweiler hat sich nun auch Ortsvorsteher Walter Boßlet gemeldet. Die Koordination der Einkäufe und anderer Besorgungen durch die Ortsratsmitglieder koordiniert er, Tel. (06842) 2920. Aber auch andere Bürger hätten sich bereit erklärt zu helfen. Boßlet: „In schwierigen Fragen und vor schwerwiegenden Entscheidungen werde ich mich mit den Fraktionsvorsitzenden und den Ortsratsmitgliedern beraten.“ Sichergestellt sei, dass sie alle relevanten Infos erhalten. Gemeldet in Sachen Nachbarschaftshilfe hat sich am Dienstag auch Guido Freidinger, Bürger von Breitfurt und 2. Beigeordneter der Stadt Blieskastel. Wie schon in Biesingen, Niederwürzbach und sonstwo habe man in seinem Heimatort auch schon angefangen, Hilfe zu organisieren. Per Mail habe man in Breitfurt zunächst die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der örtlichen Vereine kontaktiert und um ihre Unterstützung gebeten. Ende der Woche werde dann die „Breitfurter Hilfe“ – mit ausreichend Körperabstand – erstmals zusammentreffen und das weitere Vorgehen besprechen. Guido Freidinger: „Es gibt schon erste Ideen, in die auch die örtliche Kaufmannschaft einbezogen werden soll.“ Man werde darüber hinaus regelmäßig über die Aktivitäten und auch über weiteren Unterstützungsbedarf der Gruppe „Breitfurter Hilfe“ immer aktuell über die Internetseite der AG (www.Breitfurt.de) und über die Presse informieren: „Bei uns wird niemand allein gelassen.“ (Fortsetzung folgt).