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CDU Niederwürzbach fordert Ersatz-Blühwiese nach Kita-Erweiterung

Kita-Erweiterung braucht Platz : CDU Niederwürzbach bedauert Ende der Blühwiese

Unser Artikel über das Ende einer blühenden Wiese in Niederwürzbach hat viele Reaktionen ausgelöst. Jetzt auch von dem Ortsverband der CDU.

Dass die vor „drei Jahren mit erheblichem finanziellen Aufwand und großem ehrenamtlichen Einsatz neu entstandene Blühfläche“ in der Würzbach-Aue vor dem Ende stehe, bedauere man sehr, teilt die CDU Niederwürzbach in einer aktuellen Pressemitteilung mit. Die Blühfläche leiste einen wertvollen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht und wirke dem Insektensterben entgegen.

Dass der Standort der Insektenweide aufgrund der neuen Pläne eines Kindergartens nicht auf Dauer erhalten bleiben konnte, sei aber abzusehen gewesen.

Die CDU fordert aber, dass die Blühwiese an einen alternativen Standort verlagert wird, um das Dorfbild weiterhin attraktiv und insektenfreundlich zu gestalten. Immerhin gehe es in dem Fall um ein Projekt, dass mit öffentlichen Mitteln finanziert und von Mitgliedern der Dorfgemeinschaft umgesetzt wurde.

„Wichtig ist auch, dass die ebenfalls mit den Geldern des Umweltministeriums angeschafften Bänke und Infotafeln für die Allgemeinheit erhalten bleiben“, so der Niederwürzbacher CDU-Chef und stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Blieskasteler Stadtrat, Patrick Hüther.

Ortsvorsteherin Petra Linz (SPD) hatte in unserem Artikel von letzter Woche bereits angekündigt, dass die Bänke und Lehrtafeln einen „neuen, insbesondere für Kinder, interessanten Standplatz“ erhalten würden. Vielleicht auch auf dem Gelände der neuen Kita. Bis zum Baubeginn für die neue Kita würde allerdings noch „Zeit vergehen“.

Die CDU Niederwürzbach kommentiert in der aktuellen Pressemitteilung auch die Erweiterung der Kita. Dass diese sich durch geänderte Neubaupläne von SPD und Grünen verzögere, hätte man eher zufällig dem Artikel entnommen. „Musste es im Winter ganz schnell gehen und ein Beschluss in Eile gefasst werden, so ist es nun erstaunlich ruhig um das Projekt geworden“, schreibt der Ortsverband der CDU. Man werde sich deshalb in Zukunft für mehr „Transparenz und eine bessere Informationspolitik“ einsetzen.