CDU in NIederwürzbach würde einen Kita-Neubau mittragen

In NIederwürzbach gehen die Diskussionen munter weiter : CDU würde Kita-Neubau mittragen

Zum Dauerbrenner-Thema entwickelt sich gerade die Diskussion um die Kita Niederwürzbach. Anbau ans alte Gemäuer, oder Neubau – an dieser Frage scheiden sich die Geister. Nun hat sich hierzu auch die CDU Niederwürzbach zu Wort gemeldet mit der Mitteilung, einem Neubau der Kindertagesstätte offen gegenüber zu stehen.

Dies werde auch „beim Abstimmungsverhalten unserer Ortsratsfraktion zu diesem Thema deutlich“, heißt es des Weiteren. Wichtig sei den Christdemokraten, dass die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten gefunden werde: „Dabei steht für uns das Wohl der Kinder und eine gute Betreuung selbstverständlich an erster Stelle.“ Für eine tragfähige Lösung benötige man die Kenntnis aller Fakten, was in diesem Zusammenhang keinesfalls gegeben sei: „Denn weder für den Neubau und dessen Machbarkeit liegen verlässliche Daten vor, noch ist der Sanierungsbedarf und die Wirtschaftlichkeit des erst seit 25 Jahren bestehenden Kindergarten-Gebäudes umfänglich geklärt.“

Die CDU in Niederwürzbach fordert daher eine sorgfältige Gegenüberstellung und Abwägung der vorhanden Optionen (Kostenschätzung, Machbarkeit, Sanierungsbedarf, Standortfrage), um auf dieser Grundlage die beste Entscheidung für das millionenschwere Projekt treffen zu können. Nur durch ein sorgfältiges Vorgehen könnten unnötige Fehlinvestitionen und weitere zeitliche Verzögerungen vermieden werden. Dem habe sich auch der Stadtrat einstimmig angeschlossen: „Der Beschluss wurde vertagt. Und die Stadtverwaltung muss nun die notwendigen Informationen für eine Entscheidung erarbeiten.“ Die CDU spricht von „Vernunft und Sachverstand über Parteigrenzen hinweg“.

Bemerkenswert sei, dass die Ortsvorsteherin bereits auf dem Neujahrsempfang ihrer Partei, pressewirksam einen Neubau der Kita-Niederwürzbach verkündet habe, obwohl die zuständigen Gremien (Ortsrat und Stadtrat) weder informiert noch beteiligt worden seien. Vor diesem Hintergrund seien die „aktuelle Nervosität und Emotionalität in Teilen der Niederwürzbacher SPD“ nur allzu verständlich. Am Sachstand änderten sie jedoch im Moment nichts.

Abschließend heißt es: „Bei allen Überlegungen darf auch die Grundschule nicht vernachlässigt werden. Denn wenn sich nun alle Kapazitäten auf die Kita konzentrieren, gerät die Sanierung der Grundschule und deren Sonnenschutz schnell in Vergessenheit. Und das wenige Geld der Stadt kann auch nur einmal ausgegeben werden. Für die Zukunft wünscht sich die CDU mehr von der oft bekundeten Transparenz und Offenheit zum Wohle von Niederwürzbach und Seelbach und weniger Schnellschüsse.“