Bummeln im Schein des Mondes

Von 17 bis 21 Uhr dauert das Markttreiben: Zum Blieskasteler Mondscheinmarkt am Freitag auf dem Paradeplatz wartet wieder ein großes kulinarisches Angebot auf die Besucher. Auch Kunsthandwerk gibt's natürlich wieder.

Am Freitag, 16. September, findet der erste Blieskasteler Mondscheinmarkt nach der Sommerpause statt. Dann folgt am 11. November ein "Närrischer Mondscheinmarkt", zu dem sich die Markthändler wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Wie jedes Jahr findet dann zum Jahresabschluss am 30. Dezember noch einmal ein solcher Markt statt. Veranstalter der Märkte ist die Stadt Blieskastel zusammen mit den beteiligten Markthändlern aus dem Saarland, aus Rheinland-Pfalz und aus dem nahen Frankreich. Bei den romantischen Abendmärkten im außergewöhnlichen Flair des barocken Paradeplatzes und der barocken Altstadt werden die Markthändler im Schein des Mondes an ihren Marktständen mit kulinarischen Angeboten locken. Weiter im Angebot sind duftende Kräuter, Seifen und kunsthandwerkliche Produkte wie handgefertigter Schmuck. Der Riegelsberger Ziegenhof rundet das Angebot ab. Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, werde darauf geachtet, dass das Verkosten verschiedener Produkte möglich ist. Dies verwöhne den Gaumen und solle die Gespräche zwischen den Marktbesuchern und den -händlern anregen. Das bunte Markttreiben dauert von 17 bis 21 Uhr. Die Blieskasteler Gastronomie sei ebenfalls auf die Besucher des Mondscheinmarktes eingestellt.

Bei einem Mondscheinmarkt in den Abendstunden handele es sich weder um eine neue Erfindung unserer Generation, noch um eine neue Marketing-Idee. Diese Form des Marktes hielt bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Einzug. Schon damals war es üblich, einen Wochenmarkt nicht nur vormittags, sondern auch in den Abendstunden anzubieten. Die Besucher können jenseits von Hektik und Alltagsstress in aller Ruhe die Waren begutachten und kaufen.