Bürgerfahrt nach Castellabate

Blieskastel/Castellabate. Zurück aus Italien sind 90 Bürger aus Blieskastel und der Umgebung. Am 18. Oktober hatte die Busreise in die Partnerstadt Castellabate begonnen. Die Strecke von etwa 1500 Kilometern musste in zwei Etappen zurückgelegt werden. In Roncobillagio, einem Bergdorf etwa 30 Kilometer von Florenz entfernt, fand eine Zwischenübernachtung statt. Gegen 15

Blieskastel/Castellabate. Zurück aus Italien sind 90 Bürger aus Blieskastel und der Umgebung. Am 18. Oktober hatte die Busreise in die Partnerstadt Castellabate begonnen. Die Strecke von etwa 1500 Kilometern musste in zwei Etappen zurückgelegt werden. In Roncobillagio, einem Bergdorf etwa 30 Kilometer von Florenz entfernt, fand eine Zwischenübernachtung statt. Gegen 15.30 Uhr am nächsten Tag erreichten die Teilnehmer dann endlich die Partnerstadt. Nun hatte jeder erst einmal Gelegenheit, den Stadtteil San Marco di Castellabate auf eigene Faust zu erkunden. Nach dem Abendessen ließ man den Tag gemeinsam in der Bar des Hotels ausklingen. Am nächsten Morgen stand zuerst ein Besuch der Tempelanlage in Paestum auf dem Programm, anschließend wurde eine Büffelfarm besichtigt, bei der die Herstellung des in Italien so typischen Büffelmozzarellas gezeigt wurde. Die Teilnehmer hatten dann auch die Möglichkeit, bei einer deftigen Käsemahlzeit Produkte wie Mozzarella, Ricotta und auch Büffelsalami zu probieren. Am Nachmittag stand ein Ausflug nach Santa Maria di Castellabate auf dem Programm. Am Strand entlang konnte man diesen Stadtteil von Castellabate zu Fuß erreichen und die schöne Altstadt erkunden. Einige nutzten den Nachmittag auch zum Schwimmen im Meer, das noch herrlich warm war. Am Tag darauf stand dann ein Ganztagesausflug nach Neapel und Pompeji auf dem Programm. Die Fahrt führte zuerst zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen wunderbaren Blick über die Stadt Neapel, den Vesuv sowie die Insel Capri hatte. Anschließend bestand die Möglichkeit, Neapel zu besuchen. Am Nachmittag wurde Pompeji mit seinen berühmten Ausgrabungen besichtigt. Der Donnerstag begann für die Teilnehmer mit einer Stadtführung durch San Marco di Castellabate. Anschließend ging es weiter zur Besichtigung einer Ölmühle, in der man sich ausführlich über die Herstellung von Olivenöl informieren konnte. Natürlich durfte dabei auch ein reichhaltiges typisch italienisches Essen nicht fehlen. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Partnerschaft. Bürgermeister Costabile Maurano hatte in die Burganlage von Castellabate eingeladen. Dort fand eine Fotoausstellung, über die Entstehung der Partnerschaft zwischen Blieskastel und Castellabate, statt. Danach erwartete die Teilnehmer ein Höhepunkt der Reise: Der Orchesterverein Lautzkirchen spielte ein gemeinsames Konzert mit dem Orchester aus Castellabate. Dies war sowohl für die Musiker als auch für die Zuhörer ein ganz besonderes Erlebnis, vor allem als beide Vereine zum Abschluss gemeinsam die Nationalhymnen beider Länder anstimmten, blieb eine Gänsehaut nicht aus. Zum Abschluss gab es dann noch ein buntes Abschlussfeuerwerk. Auf der Heimreise wurde in Florenz ein dreistündiger Zwischenstopp eingelegt, der jedoch durch einen Regenschauer getrübt wurde. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Fahrt ein voller Erfolg war. red

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