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Boule-Turnier im Vorfeld der Kerb in Lautzkirchen

Jugend- und Kulturverein Lautzkirchen : Boule-Turnier fördert den Gemeinschaftssinn

20 Teams traten bei der Veranstaltung des Jugend- und Kulturvereins Lautzkirchen im Schwarzweihertal an.

Nur in kleinem Rahmen wurde am letzten September-Wochenende in Lautzkirchen die Kerb gefeiert. Nach dem Wegfall des weithin bekannten Bohnenfestes, nach dessen 50. Auflage hatte sich der Jugend- und Kulturverein Lautzkirchen gegründet und mit Veranstaltungen wie der Kerb mit Stellen der Straußjugend das Gemeinschaftsleben weitergeführt. Auch ein Boule-Turnier gehört zu diesen Aktivitäten. „Nach der schwierigen Zeit, in der Gemeinsamkeit nur mit Abstand gezeigt werden konnte, ist es endlich wieder soweit, dass man sich unter Beachtung der Vorgaben in der Pandemie wieder treffen kann“, freute sich im Gespräch mit unserer Zeitung Anna Uhl vom Vorstand des Vereins wenige Tage vor der Kerb beim Boule-Turnier mit Grillen im Schwarzweihertal. Und die „Lautzkerjer“ kamen in großer Zahl an die Boule-Anlage im idyllischen Tal. Der Jugend- und Kulturverein kümmerte sich um das Ambiente, das Feuer, um das Drumherum um das beliebte Boule-Spiel, während in Anlehnung an das bekannte „Dinner on blanc“ die Besucher ihre Speisen und Getränke selbst mitbrachten. Beim Boule-Turnier traten die Teilnehmer in Zweiter-Teams gegeneinander an. Auf der neu renovierten Sitzgruppe aus Holz neben der Bahn verfolgten Interessierte die Würfe rund um das Schweinchen, darunter Ortsvorsteher Jürgen Trautmann, Hans Korn (89) als ältester und Fynn Pukallus und Lotte Maas (ein Jahr) als Jüngste. Unter den gestrengen Augen von Oberschiedsrichter Hans Meisel (80) wurde der Sieger ermittelt, wobei 20 Teams bei der vierten Austragung Rekord bei den Würfen um den Wanderpokal bedeuteten. Gewinner wurde das Team Rainer Weber/Laszlo Lakatos. Verdienter Beifall, auch der Vorsitzenden Andrea Manley (TV Lautzkirchen) und Arno Grieser (Schützenverein) lohnte ihre Anstrengungen.

Die Boule-Anlage im Schwarzweihertal, viel genutzt auch von Patienten der nahen Reha-Kliniken, ist mit Unterstützung des Ortsrates Blieskastel-Mitte gebaut und finanziert worden. „Wenn wir auch Corona- bedingt in diesem Jahr kürzer treten müssen – der Zuspruch für regionale Feste in Lautzkirchen in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass man nach wie vor gerne zusammenkommt und gemeinsam feiert. Das ist ein gutes Zeichen und  ein schützenswertes Gut für unsere Bevölkerung. Nur wenn Jung und Alt eine harmonische Gemeinschaft bilden, die Vereine sich gegenseitig unterstützen und für den Ort eintreten, kann ein lebendiges Dorfleben gelingen und weiterleben“, hielt Anna Uhl fest. Der Jugend- und Kulturverein als Teil dieser Gemeinschaft leiste mit seinen Aktivitäten einen entscheidenden Beitrag dazu, dass Lautzkirchen so lebenswert sei und bleibe.