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Böckweiler bekommt einen wunderbaren Grillplatz

Ein herrliches Plätzchen zum feiern in Böckweiler : Eine Grillhütte für die Dorfgemeinschaft

In Böckweiler strebt das Projekt gerade dem Ende entgegen. Für den Ort sind noch weitere Pläne in der Mache. 

Den Sportplatz am Rande des Dorfes wird bald eine Grillhütte schmücken. Schon seit Mai sind die Böckweilerer dabei, sich einen Platz zu schaffen, an dem sie sich treffen und feiern können. Nachdem sie gemeinsam die Bodenplatte ausgehoben und die Fundamente darübergelegt haben, wurden die Holzpfeiler gesetzt. Die Arbeiten am Dach erledigte ein Webenheimer Zimmermann, der auch die Schindeln auslegte. Ortsvorsteher Helmut Ruf kündigte in der Ortsratssitzung im Dorfgemeinschaftshaus an, dass jetzt bei weiteren Arbeitseinsätzen, an denen jedermann mithelfen kann, der Schotter eingebracht und die restlichen Steine fürs Pflaster verlegt werden. Auch wartet das Hüttengerippe darauf, dass seine Außenverkleidung angebracht wird. Und es werden noch Sitzbänke dazukommen. Insgesamt ist die Maßnahme mit rund 11500 Euro veranschlagt, von denen bisher rund 9200 Euro ausgegeben wurden. Jetzt sollen noch eine Grill- und Feuerschale für 700 Euro gekauft werden. Für die Sitzbänke sind 1700 Euro vorgesehen. 4000 Euro müssen für die Außenanlage bereitgestellt werden. Da die Ortsratsmittel dafür in diesem Jahr nicht reichen, beschlossen die Ratsmitglieder die noch fürs Dach der neuen Buswartehalle zur Verfügung stehenden Mittel „umzuschichten“.

Im kommenden Jahr soll mit der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses begonnen werden. Zuerst werde man sich, so Ruf, dem ehemaligen Raum des Gesangvereins in der ersten Etage widmen. Er soll zu einem Treffpunkt für Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft umgebaut werden. Eine weitere größere Maßnahme werde die Umgestaltung der Dorfmitte sein. Dazu gehört auch die Zuwegung zur Stephanuskirche. Böckweiler hofft auf einen Zuschuss des Umweltministeriums. 15 000 Euro hatte Minister Reinhold Jost in Aussicht gestellt. 2021 soll auch ein sogenannter „Speed Breaker“ entstehen. Dabei handelt es sich um eine bauliche Veränderung der Fahrbahn der Landstraße am Ortseingang aus Richtung Mimbach kommend, mit der die Geschwindigkeit der Fahrzeuge merklich reduziert werden soll. Eine weitere Investition zur Minimierung von Risiken im Straßenverkehr wird der Kauf eines zweiten Verkehrsspiegels „auf der Gass“ sein.