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Blieskasteler CDU sieht Chancen in Kooperationsprojekten

Blieskasteler CDU sieht Chancen in Kooperationsprojekten

Die CDU im Blieskasteler Stadtrat will die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen Mandelbachtal und Gersheim möglichst rasch ausbauen. Basis dafür sind die Ergebnisse des gemeinsamen Kooperationsprojekts der drei Kommunen mit dem Innenministerium.

"Das vorliegende Gutachten ist eine fundierte Grundlage für weitere Kooperationen. Wir geben der Bürgermeisterin den Auftrag, auf dieser Basis konkrete Kooperationsvorschläge auszuarbeiten und dem Stadtrat zur weiteren Entscheidung vorzulegen", erklärte CDU-Fraktionschef Holger Schmitt. Dabei gebe es schon Empfehlungen aus dem Gutachten: Eine Zentrale Vergabestelle, die Personalverwaltung, die Ordnungsämter mit dem Bürgerservice sowie eine zentrale Gebäudebewirtschaftung. Als erster konkreter Schritt werde die Stadt Blieskastel die Personalsachbearbeitung für die Gemeinde Gersheim mit übernehmen. Die Verhandlungen dazu seien bereits abgeschlossen. Die CDU wolle mit Kooperationen die Verwaltungsarbeit optimieren und die Verwaltungen wirtschaftlicher machen. Angesichts der Haushaltslage der drei Kommunen sei dies auch dringend nötig. Ein großes Problem sei die Regelung der Stellvertretung. Viele Mitarbeiter hätten entweder keinen richtigen Vertreter oder müssten für gleich mehrere Kollegen Vertretung machen. Hier hoffe die CDU auf Verbesserung durch die Bündelung und Zentralisierung von Aufgaben. Gleichzeitig bestehe großer Fortbildungsbedarf zu Fachthemen, EDV oder Arbeitstechniken und -methoden. In der bisherigen Konstellation seien die Bliesgaukommunen für die Personalverwaltung schwach aufgestellt. Mit einer zentralen Servicestelle Personal bei der Stadt Blieskastel könne die Qualität der Personalarbeit verbessert werden. Für betroffene Mitarbeiter ergäben sich zusätzliche Möglichkeiten der Spezialisierung oder Aufstiegschancen. Blieskastel und Gersheim machten dazu den Anfang.