Wenn der grüne Strom „für die Tonne“ ist Warum Photovoltaik-Anlagen in Blieskastel nicht ans Netz gehen dürfen

St Ingbert/Blieskastel · Auf dem Hausdach produzierte Photovoltaik-Energie darf nicht ins Stromnetz fließen: In und um Blieskastel sind solche Einspeise-Verweigerungen durch die Stadtwerke immer wieder Streitpunkt. Der Netzausbau ist das zentrale Problem – und die Gemengelage sehr kompliziert.

Eine Fotovoltaikanlage auf dem eigenen Dach  – das schont die Umwelt und hilft längerfristig auch beim Geld. sparen. Doch in Blieskastel sind die Stromnetze zu schwach. So manche Anfrage von Bürgern nach Einspeisung ihres selbst produzierten Stroms wird abgelehnt.

Eine Fotovoltaikanlage auf dem eigenen Dach  – das schont die Umwelt und hilft längerfristig auch beim Geld. sparen. Doch in Blieskastel sind die Stromnetze zu schwach. So manche Anfrage von Bürgern nach Einspeisung ihres selbst produzierten Stroms wird abgelehnt.

Foto: dpa/Marijan Murat

Energiewende, Klimaschutz, Strom-Autonomie – wenn solche Schlagworte auch im Saarland fallen, ist der Weg zum Thema Photovoltaik nicht weit. Nicht zuletzt auch infolge des Ukraine-Kriegs wollen immer mehr Menschen vom Energieanbieter und unvorhergesehenen Preis-Explosionen unabhängiger werden und setzen auf die Sonne als Energielieferant. Eine Investition, je nach Größe der Anlage, von 20 000 Euro aufwärts vorausgesetzt, kann die eigene PV-Anlage, etwa auf dem eigenen Hausdach, dann Wirklichkeit werden.