Bliesgau-Festhalle ist Favorit

Die CDU Blieskastel unterstreicht ihren Wunsch, ein Biosphärenhaus mit der Bliesgau-Festhalle zusammenzulegen. Beides könnte intelligent miteinander verbunden werden, wie es aus Parteikreisen heißt.

Die Blieskasteler CDU macht sich für die Bliesgau-Festhalle stark. Diese sei sehr in die Jahre gekommen, eine Erneuerung oder gar ein Neubau sei notwendig. Blieskastel brauche wieder ein zeitgemäßes und attraktives Tagungs- und Veranstaltungszentrum, wie die CDU mitteilt. Im Blieskasteler Stadtrat hatte ein Antrag breite Zustimmung erhalten, der das Projekt nach vorne bringen könnte. Wie berichtet, hatte der Stadtrat in seiner Dezember-Sitzung den Beschluss für ein Biosphärenhaus in Blieskastel gefasst. Eine gemeinsame Initiative mit dem Biosphärenzweckverband solle dazu gestartet werden. Basis für die Standortsuche des Biosphärenhauses sowie die weitere Planung sei nach Angaben der Christdemokraten unter anderem der Projektvorschlag "Kultur und Natur - Alles unter einem Dach". "Die Schaffung von Synergieeffekten und eine Zusammenlegung des Biosphärenhauses mit anderen Einrichtungen, insbesondere der Bliesgau-Festhalle, ist dabei zu prüfen", heißt es im Beschlusstext des Stadtrates. Die CDU Blieskastel sehe große Vorteile einer gemeinsamen Nutzung der Einrichtungen. Veranstaltungshalle und Biosphärenhaus könnten "intelligent verbunden und dadurch finanzierbar gemacht werden".

Von einem solchen Tagungs- und Veranstaltungszentrum könnte nicht nur die gesamte Kulturarbeit im Stadtgebiet profitieren. Auch für die Biosphäre stünde dieses Zentrum bereit. Hochwertige Veranstaltungen und Tagungen könnten leichter nach Blieskastel gebracht werden. Auch für die touristische Entwicklung und die Biosphäre wäre das Zentrum eine Bereicherung.

Wie CDU-Fraktionschef Holger Schmitt abschließend mitteilt, sei im aktuellen Rahmenkonzept des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau das Biosphärenhaus auch enthalten. 2016 wolle der Verband in einem ersten Schritt eine Grundkonzeption auf Basis der vorliegenden Gutachten und Überlegungen entwickeln. Zeitgleich beginne die Gewinnung und Abstimmung von Partnern und der Finanzierung. Nach einer weiteren Feinkonzeption sei die Umsetzung für das Jahr 2018 vorgesehen.