Biesinger planen rege mit

Im nächsten Jahr soll es in Biesingen einen neuen Marktplatz der Generationen geben. Im Ortsrat ging es nun um die Nutzung der dazugehörigen Halle, die die Senioren und der Jugendtreff nutzen wollen. Auch das Buswartehäuschen war im Rat ein Thema.

Im kommenden Jahr soll in Biesingen mit dem Bau des Marktplatzes der Generationen begonnen werden. In seiner jüngsten Sitzung legte der Ortsrat die weiteren Schritte für das Projekt auf dem Gelände in der Dorfmitte fest. Diskutiert wurde über die Nutzung der geplanten Veranstaltungshalle auf dem geplanten Marktplatz der Generationen zwischen Kita, Feuerwehrhaus und Vereinsheim des OGV. Nach der ersten Vorstellung der Pläne und dem Bericht in unserer Zeitung seien nur positive Reaktionen erfolgt und nützliche Vorschläge eingegangen, freute sich Ortsvorsteherin Annette Weinmann (SPD ).

"Einmal im Monat würde der Seniorentreff dort stattfinden, der Dorftreff mit zwei Jahresveranstaltungen käme hinzu, ebenso der Jugendtreff, der Markttag sowie private Veranstaltungen", so Annette Weinmann. "Die Veranstaltungen müssen beim Ortsrat beantragt und von diesem genehmigt werden."

Ein natürlicher Schallschutz wird eingeplant, hierzu machte Wolfgang Vogelgesang (SPD ) nähere Erläuterungen, ebenso zur neuen Parksituation. Offene Fragen und Anregungen würden in einer Bürgerbeteiligung geklärt. "Die Bürger sind eh von Beginn an mit im Boot, denn letztlich gibt es Fördermittel nur, wenn die Dorfbevölkerung mit Eigenleistungen zum Projekt beiträgt", teilte die Ortsvorsteherin mit. Damit der benachbarte Pfarrgarten und das Milchhäuschen in den Generationenplatz einbezogen werden können, will Max Gerber (CDU ) mit Helfern Hecken und Bäume zurückschneiden. Für die Gestaltung des Gehweges auf dem Friedhof habe die Stadtverwaltung eine Auslegung mit Betonplattgen vorgeschlagen.

Schottersteine im Gespräch

"Der 31 Meter lange Weg würde bei dieser Variante 10 619 Euro kosten, wobei der Ortsrat die Hälfte zu stemmen hätte. Dies erscheint uns zu teuer", meinte Annette Weinmann und schlug eine Auslegung in Schottersteinen vor. "Da könnte später der Weg problemlos, anders und vor allem billiger ausgebaut werden. Ein erstes Angebot nennt lediglich einen Betrag in Höhe von 7000 Euro, der Ortsrat müsste maximal 2000 Euro davon übernehmen."

Einstimmig folgte das Gremium dem Weinmann-Vorschlag. Über die im Mai 2015 vom Ortsrat angeregte Schaffung von Rasengräbern auf dem Friedhof stehe eine Entscheidung noch aus. Erfreuliche Nachricht zum Abschluss: Die beiden Ortsratsmitglieder Christoph Harz und Max Gerber(beide CDU ) erklärten sich spontan bereit, am neuen Buswartehäuschen - nach der Beseitigung der Graffito-Beschriftungen durch eine Spezialfirma und den Bauhof - auf dem Kalksandstein einen neuartigen, speziellen Graffito-Schutz aufzutragen, den Wolfgang Vogelgesang spendet, hieß es im Ortsrat abschließend.