Hochwasser in Blieskastel Nach dem Hochwasser heißt es Aufräumen

Blieskastel · Es herrscht große Hilfsbereitschaft, aber auch einige Wut unter den Gewerbetreibenden und Bewohnern der Blieskasteler Altstadt. Im Zentrum der Kritik: Der Ausfall der Pumpen.

Auf dem Paradeplatz wurde gesammelt, was seit dem Pfingstwochenende zum Sperrmüll gehört. Viele Blieskasteler verloren durch das Hochwasser Teile ihrer Einrichtung.

Auf dem Paradeplatz wurde gesammelt, was seit dem Pfingstwochenende zum Sperrmüll gehört. Viele Blieskasteler verloren durch das Hochwasser Teile ihrer Einrichtung.

Foto: Peter Gaschott

Es regnet mal wieder in Strömen an diesem Dienstagmittag. Mit Argusaugen behalten die Blieskasteler die Rinnsale auf Bürgersteigen und Treppen im Auge. Sie kennen ihre Altstadt, und sie haben gelernt, dass es ganz schnell gehen kann mit dem Hochwasser. Vor gut dreißig Jahren war das so, und am Pfingstwochenende wieder. Sie räumen schon wieder auf, aber sie hoffen, dass diese Arbeit nicht umsonst sein wird. Das alles hängt davon ab, wie stark die Regenfälle der kommenden Stunden und Tage sein werden. Und es hängt davon ab, ob Pumpen, die man eigentlich nur dann braucht, wenn Katastrophen drohen, genau dann versagen. „Nichts gelernt“, das sagen viele Blieskasteler, als wir uns in der gerade noch überschwemmten Innenstadt umschauen.