Aßweiler behält mit Roland Engel seinen Ortsvorsteher

Mehrheitliche Wiederwahl : Aßweiler behält seinen Ortsvorsteher

Denkbar knappes Ergebnis für Roland Engel. Nun tritt er seine zweite Amtsperiode an.

(hh) Zu der konstituierenden Sitzung des Ortsrats Aßweiler hat im Gerätehaus der Feuerwehr Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener zehn Zuhörer, darunter waren die Stadtratsmitglieder Jörg Hemmerling und Johannes Engel (beide CDU), die ehemaligen Ortsvorsteher Horst Witte und Werner Hurth und der langjährige städtischen Mitarbeiter Wolfgang Müller begrüßt. Vor der Verpflichtung der neuen Mitglieder des Ortsrates dankte die Verwaltungschefin den neuen und ehemaligen Ehrenamtlichen im Ortsparlament für ihr Engagement. Für die Wahl zum Ortsvorsteher gab es mit Roland Engel (CDU) und Yvonne Lampel (SPD) zwei Vorschläge, die Wahlhelfer Jan-Niklas Schmitt und Kathrin Thörner zählten dann fünf Stimmen für Engel und vier für Lampel. Mehrheitlich war Roland Engel somit wiedergewählt. Auch bei der Wahl des Stellvertreters gab es mit Yvonne Lampel und dem CDU-Mann Kai Kunkler zwei Vorschläge, ebenfalls mit fünf zu vier Stimmen erhielt Kunkler das Vertrauen. Für die SPD-Fraktion regte Yvonne Lampel einen baldigen Termin für die erste Sitzung an. „Das Thema Feuerwehr-Gerätehaus und der Sportplatz warten auf Entscheidungen.“ Der alte und neue Ortsvorsteher Roland Engel möchte im Ortsrat weiter gut zusammenarbeiten und gemeinsam für den Ort einiges zukünftig erreichen. „Aktuell ist die Jahnstraße zur Sanierung ausgeschrieben, und die Friedhofshalle präsentiert sich nach der Sanierung seit kurzem mit neuem Außenanstrich, nachdem zuvor bereits neue Türen, eine Heizung und der Innenanstrich erfolgt sind“, sagte im Gespräch mit unserer Zeitung Roland Engel. Auf Anregung älterer Mitbürger habe der Ortsvorsteher 40 Stühle organisiert und damit mehr Sitzmöglichkeiten bei Trauerfeiern geschaffen. Zudem sollen demnächst die Friedhofsmauer und weitere Bänke saniert werden. Ein Dank von Engel ging an die Bürgermeisterin für ihren Einsatz beim Bau des Verkehrskreisels und des Dorfplatzes während ihrer Amtszeit. Zur Person: Roland Engel (61) wurde 1979, mit 21 Jahren als damals Jüngster in Südwest-Deutschland, erstmals in den Ortsrat gewählt, dem er seither angehört. Der Verwaltungsangestellte tritt seine zweite Amtsperiode als Ortsvorsteher an.

Kai Kunkler (35) ist von Beruf Versuchsingenieur und zum zweiten Mal im Ortsrat.

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