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Annette Weinmann zur Ortsvorsteherin von Biesingen gewählt

Der Ortsrat hat sich entschieden : „Parteiübergreifend – zum Wohle der Bürger“

Annette Weinmann ist die alte und neue Ortsvorsteherin von Biesingen. Es gab nur einen Wahlvorschlag.

15 Ortsräte der Stadt Blieskastel sind in den nächsten Wochen zur konstituierenden Sitzung einberufen, den Anfang machte der neu gewählte Ortsrat Biesingen. Im Feuerwehrgerätehaus begrüßte Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener neben 14 Zuhörern das CDU-Mitglied des Landtags, Jutta Schmitt-Lang, den ehemaligen Ortsvorsteher Klaus Bohr, von der Verwaltung Fachbereichsleiter Jens Welsch sowie als Schriftführerin Sabrina Brüll. Die Verwaltungschefin dankte den Mitgliedern des kommunalen Gremiums für die Übernahme des ehrenamtlichen Mandats – dies sei keine Selbstverständlichkeit mehr – und erläuterte Rechte und Pflichten. Zu Beginn stand eine Änderung der Geschäftsordnung an, wonach bei der Wahl der Schriftführer diese durch Akklamation erfolgen kann, einstimmig die Zustimmung dazu. Bei der Wahl zum Ortsvorsteher/Ortsvorsteherin gab es mit Annette Weinmann (SPD) nur einen Vorschlag, die Auszählung der Wahlhelfer Dominic Krill und Manuel Welsch ergab neun Ja- Stimmen. Als Stellvertreter gab es ebenfalls nur einen Vorschlag, Sven Dörrenbecher (SPD) erhielt bei einer Enthaltung das Vertrauen.

Im Leben vereint, parteilich getrennt: Max Gerber (CDU), Lebenspartner der wiedergewählten Ortsvorsteherin, erklärte sich schmunzelnd bereit, das Amt des Schriftführers zu übernehmen, Vertreter ist Sebastian Diehl (SPD). „Bei den Projekten im Ort ist uns in den kommenden Jahren weiterhin die Bürgerbeteiligung wichtig“, erklärte im Gespräch mit der SZ Annette Weinmann. „Mit Ideen, Tatkraft und Engagement sollen die Mitglieder des Ortsrates die Dorfgemeinschaft fördern und so die Wohn- und Lebensqualität steigern. Mein Amt werde ich weiter sachorientiert und parteiübergreifend zum Wohle der Bürger ausüben.“ Lob von ihr gab es für  Faber-Wegener, die sich für den Kanalbau in der Münchwiese einsetzte. „Durch das 300 000 Euro teure Projekt gibt es nun keine Überschwemmungen mehr in den Straßen „Im Dorf“ sowie in der „Pfarrwiese“. Für den überlasteten Abwasserkanal in den Rohrwiesen sind die Fördermittel für die 360 000 teure Maßnahme beantragt, der Bau kann somit bald beginnen.“ Der Generationenpavillon, das Baugebiet Münchwiese II, die Sanierung der Hölschberghalle und die Verbesserung der Verkehrssituation an der B 423 seien weitere Themen.

Zur Person: Annette Weinmann kam vor elf Jahren in den Ortsrat, die 61-jährige Betriebswirtin ist auch SPD-Stadträtin. Sven Dörrenbecher (34) ist Elektrotechnik-Meister und erstmals im Ortsrat.