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Angebrannter Topf löst Großeinsatz der Rettungskräfte aus

Angebrannter Topf löst Großeinsatz der Rettungskräfte aus

Am frühen Samstagnachmittag löste ein angebrannter Kochtopf in Webenheim einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Wie die Polizei gestern mitteilte, hatte der Wohnungsinhaber beim Verlassen des Hauses offensichtlich vergessen, den Topf vom eingeschalteten Gasherd zu nehmen.

Als der Rauchmelder auslöste, verständigte eine Nachbarin die Polizei . Zum Einsatz kamen außer einer Polizeistreife und einem Krankenwagen die Feuerwehr der Löschbezirke Blieskastel-Stadt, Webenheim und Mimbach mit insgesamt 30 Einsatzkräften.

Nachdem die Feuerwehr die Tür geöffnet, und das völlig verqualmte Haus betreten hatte, wurde der Kochtopf mit verkohltem Inhalt auf dem Gasherd festgestellt. Personen hielten sich keine im Haus auf. "Nun kommt eine saftige Kostenrechnung für den Feuerwehreinsatz auf den 58-jährigen Wohnungsmieter zu", teilte die Polizeiinspektion Blieskastel abschließend mit. Aufgrund der vielen Brandeinsätze in Gebäuden weist die Blieskasteler Feuerwehr ergänzend auf die sinnvolle Montage von Rauchwarnmeldern hin. "Denn nachts ist der Geruchssinn eines Menschen, der schläft, nicht aktiv und da sind Rauchwarnmelder die billigste Lebensversicherung. Im Saarland gilt übrigens auch für Neu- und Umbauten, die nach dem 18. Februar 2004 erstellt wurden, eine Rauchmelderpflicht", so die Verantwortlichen der Feuerwehr.