Adventsmarkt in Lautzkirchen gut besucht

Einstimmung aufs Christenfest in Lautzkirchen : Glühwein, Gesang und eine prima Stimmung

Ordentlich was los war beim kleinen, feinen Adventsmarkt in Lautzkirchen. Viele Leute brachten ihre Tasse mit.

Trockenes, kaltes Winterwetter, manchmal lugte sogar die Sonne zwischen den grauen Wolken durch: Das Wetter zur Eröffnung des nunmehr siebten Lautzkircher Adventmarktes hätte besser nicht sein können. Klein, aber fein, so stapeln die Verantwortlichen des vorweihnachtlichen Marktes in Lautzkirchen tief, hat doch der Markt inzwischen längst das Stadium eines Geheimtipps überwunden und ist etabliert im Reigen der Weihnachts- oder Adventsmärkte in der Region.

Das Ambiente des Pirminiusplatzes am Fuße der Kirche ist wie geschaffen für einen solchen feinen Markt, insofern winkt auch Ortsvorsteher Jürgen Trautmann bei dem Vorschlag ab, die Veranstaltung auf den Schulhof zu verlegen: „Der Pirminiusplatz ist der schönste Ort, um einen solchen Markt durchzuführen“, unterstreicht der Kommunalpolitiker. Und Christian Weinmann, Vorsitzender der veranstaltenden Arbeitsgemeinschaft, lobt die Teilnehmer: „Alles läuft sehr harmonisch ab. Der Auf- und Abbau funktioniert immer reibungslos. Die Vereine sind sehr engagiert“, stellt der Chef der Arbeitsgemeinschaft heraus.

Tatsächlich stellte man fest: Alle hatten sich angestrengt und ihre Stände und Häuschen liebevoll festlich dekoriert. Und das kulinarische Angebot reichte von Rostwüsten über Weihnachtsgebäck bis hin zum Klassiker Glühwein oder auch süffigem Weihnachtsbier. Und die Idee, aus Gründen der Nachhaltigkeit auf Plastik-Glühweinbecher zu verzichten und die Gäste zu animieren, ihre eigenen Tassen mitzubringen, kam sehr gut an: „Man sieht ganz viele Besucherinnen und Besucher, die ihre eigenen Tassen mitgebracht haben“, freute sich Anna Uhl, die für die Grünen im Orts- und Stadtrat sitzt. Und belohnt wurde man dafür dann auch: Wer seine eigene Tasse mitgebracht hatte,  bekam den Glühwein 50 Cent billiger. Eröffnet wurde der Lautzkircher Markt von den Kindern der Grundschule (sangeskräftig unterstützt von ihren Lehrerinnen und Lehrern) und den Kleinsten von der Kita Lautzkirchen wie in jedem Jahr mit der „Weihnachtsbäckerei“ und anderen modernen Weihnachtsliedern. Ben Schmitt (das inzwischen nicht mehr ganz so kleine Stallböckchen) intonierte ein Weihnachtslied mit dem Saxofon, bevor der Orchesterverein Lautzkirchen dann ebenfalls Weihnachtslieder spielte: „Und jetzt ist Advent“, strahlte da Ortsvorsteher Jürgen Trautmann. Das Angebot an den Ständen war wieder abwechslungsreich, aber man verzichtete auch nicht auf die Klassiker, wie etwa beim Turnverein auf die Waffeln und die allseits beliebten Schnäpse aus Breitfurt. „Um das ganz große Geld zu verdienen, eignet sich der Lautzkircher Adventsmarkt nicht. Je nach Wetterlage hat man mehr oder weniger Erlös. Aber wichtig ist für uns, dass wir mitmachen und dabei sein können“, unterstrich die TV-Vorsitzende Andrea Manley. Insgesamt nahmen neun Vereine und  Institutionen am Adventsmarkt teil, nicht zu vergessen dabei auch die Kirchengemeinde. Der Zuspruch, so die Veranstalter, war an beiden Tagen wieder hervorragend.

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