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47 Laptops für finanziell benachteiligte Kinder in Blieskastel

Schöne Neuigkeiten aus der Stadt Blieskastel : 47 Laptops für finanziell benachteiligte Kinder

Die Stadt Blieskastel hat nach eigenen Angaben als eine der ersten Gemeinden bereits im Dezember letzten Jahres ihre Grundschulen im Rahmen des Sofortausstattungsprogrammes mit sogenannten digitalen Endgeräten, also mit Laptops versorgt.

Wie die Verwaltung der Barockstadt in einer Vorlage für den Ausschuss für Bürgerdienste, der am Dienstag dieser Wioche stattfand, mitteilt, habe man mit den zur Verfügung stehenden Mitteln 47 Laptops angeschafft, die insbesondere bedürftigen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden können, die am sogenannten „Homeschooling“ sonst nicht teilnehmen könnten, da sie zu Hause nicht über die entsprechenden Geräte verfügen. Das teilt die Pressestelle im Rathaus des Weiteren mit. Die Bereitstellung der Geräte erfolgt durch die jeweiligen Schulleitungen. Die ersten Geräte seien auch schon im Einsatz.

„Damit können wir gezielt einer durch Heimunterricht sonst zu befürchtenden zusätzlichen Benachteiligung von Kindern aus finanziell schlechter gestellten Familien entgegen wirken“, so der für die Blieskasteler Grundschulen zuständige Beigeordnete Guido Freidinger. „In diesem Zusammenhang begrüßen wir ganz besonders auch die in einer Mitteilung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vom 2. Februar angekündigte Anweisung an die Jobcenter, ab sofort die Kosten für digitale Endgeräte für bedürftige Schülerinnen und Schüler zu übernehmen, wenn kein anderes Gerät, insbesondere keines von Seiten der Schule bereit steht“, so der Zweite Beigeordnete. Der Mitteilung des Arbeitsministers zufolge müssen die Eltern bedürftiger Schüler den entsprechenden Bedarf, der im Regelfall bis zu 350 Euro betragen kann, beim Jobcenter geltend machen.

Der Entscheidung des Bundesarbeitsministers war ein Urteil des Sozialgerichtes Mannheim vorausgegangen, das einem Gymnasiasten, der mit seiner Mutter in einer (Hartz IV-)Bedarfsgemeinschaft lebt und beim Jobcenter um die Finanzierung eines Computers gebeten hatte und dessen Antrag zunächst dort abgelehnt worden war. Nach Auffassung des Gerichts gehört ein PC zum Existenzminimum, heißt es abschließend.