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Bistum Speyer beendet Gemeinde-Diskussion

Bistum Speyer beendet Gemeinde-Diskussion

Homburg. Mit einem Diözesanen Forum vom 12. bis 14. November kommt der erste Wegabschnitt des Prozesses "Gemeindepastoral 2015", den das Bistum Speyer vor einem Jahr eingeleitet hat, an sein Ziel. Bei dem Treffen im Bistumshaus St

Homburg. Mit einem Diözesanen Forum vom 12. bis 14. November kommt der erste Wegabschnitt des Prozesses "Gemeindepastoral 2015", den das Bistum Speyer vor einem Jahr eingeleitet hat, an sein Ziel. Bei dem Treffen im Bistumshaus St. Ludwig in Speyer werden die Mitglieder der diözesanen Räte, Vertreter der pastoralen Berufsgruppen und der am Prozess beteiligten Arbeitsgruppen auch aus dem Saarpfalz-Kreis unter Vorsitz von Bischof Karl-Heinz Wiesemann vor allem die Struktur der künftigen Pfarreien abschließend diskutieren. Wie die Pläne der Bistumsleitung vorsehen, sollen im Bistum Speyer bis 2015 aus den bislang 346 Pfarreien in 123 Pfarreiengemeinschaften 70 größere Pfarreien entstehen (wir berichteten). Von Februar bis Juli hatten Generalvikar Franz Jung und ein Mitarbeiterstab bei 24 Pfarrverbandsbesuchen mit den Seelsorgeteams und den Vertretern der pfarrlichen Gremien einen Konsens über die Grenzziehung für die neuen Pfarreien gesucht. Wo es zu keiner Einigung kam, konnten die betroffenen Pfarreien die Strukturvorschläge noch einmal in den Pfarrgemeinderäten diskutieren und neue Voten einreichen. Auch der Pastoralrat, der Priesterrat und der Katholikenrat des Bistums befassten sich in Sondersitzungen mit der Konzeption. Ein Ergebnis der Beratungen war, dass statt der ursprünglich vorgeschlagenen 60 Pfarreien nun 70 Einheiten anvisiert werden. Diese strukturelle Debatte findet mit dem Diözesanen Forum im November ihren Abschluss. Neben der Grenzziehung werden dabei auch die Namen der künftigen Pfarreien, Pfarrsitz, Sitz der kooperierenden Priester und feste Gottesdienstorte, wo jeden Sonntag zur selben Zeit eine Messe gefeiert wird, bestimmt. Weitere Informationendarüber findet man im Internet. red