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Zusammenarbeit soll kein Einheitsbrei werden

Zusammenarbeit soll kein Einheitsbrei werden

Die Bexbacher Sozialdemokraten wollen im neuen Jahr neue Aufgaben und Herausforderungen anpacken. Das hat der Vorsitzender des Stadtverbandes, Horst Hornberger, beim Neujahrsempfang seiner Partei deutlich gemacht.

Einen Tag nach der CDU (wir berichteten) ist auch die Bexbacher SPD am Wochenende ins neue Jahr gestartet. In der Bliestalhalle in Niederbexbach , dem traditionellen Ort dieser Veranstaltung, hatten sich am Samstagabend zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft eingefunden, um gemeinsam zurück und nach vorne zu blicken.

Das erste Wort, und auch das ist geübte Tradition bei der SPD , hatte der erste Beigeordnete der Stadt, Wolfgang Imbsweiler, der die zahlreichen Gäste willkommen hieß. Nach einem Grußwort vom Kreisbeigeordneten und designierten Landrat Theophil Gallo war es dann am Stadtverbandsvorsitzenden Horst Hornberger, die zurückliegenden zwölf Monate Revue passieren zu lassen und seine Partei auf die anstehenden Aufgaben einzustimmen. Er griff dabei, wie zuvor schon Gallo, zu Beginn die Terroranschläge von Paris auf. "Diese und andere Ereignisse zeigen uns, dass Freiheit und Demokratie durch hasserfüllte Fanatiker gefährdet sind." So sei es nun die Aufgabe aller, zu zeigen, "dass unsere Demokratie standhaft ist, dass Presse- und Meinungsfreiheit und eine offene und gewaltfreie Gesellschaft Werte sind, an denen wir nicht rütteln lassen".

Danach rückte Hornberger den Höcherberg und das vergangene Jahr in den Mittelpunkt seiner Rede. "Für die SPD kann ich feststellen, dass 2014 ein erfolgreiches Jahr war. Das hat sich bei der Kommunalwahl 2014 gezeigt. Die SPD stellt wieder die stärkste Fraktion im Stadtrat. Die SPD stellt mit Wolfgang Imbsweiler wieder den ersten Beigeordneten. Und wir stellen in vier von sechs Stadtteilen die Ortsvorsteher." Auch die Wahl des Bexbachers Theophil Gallo zum kommenden Landrat stehe für diesen Erfolg der SPD . "Wir können also gestärkt in das Jahr 2015 gehen, Weichen für die Zukunft stellen und neue Aufgaben und Herausforderungen anpacken. Und davon gibt es wahrlich genug", war sich Hornberger sicher. Die ersten Monate im neuen Stadtrat zeigten dabei ein "Klima von Sachlichkeit und dem Bemühen um gemeinsame Lösungen". Dies sei erfreulich und gut für die Stadt und deren Entwicklung. Dies bedeute, so Hornberger, nun aber "keinen politischen Einheitsbrei". Vielmehr müsse jede Partei ihre Identität behalten, "dies ist kein Widerspruch zu sachbezogener Arbeit und zu gemeinsam getragenen politischen Lösungen".

Hier stehe die SPD in der neuen Legislaturperiode für eine zukunftsorientierte Entwicklung von Stadt und Stadtteilen, für Arbeitsplätze, für Entwicklungschancen für Gewerbe, für ein reges Kultur- und Vereinsleben, für gute Bildung und eine Politik der sozialen Verantwortung. Insgesamt könne man aber angesichts der finanziellen Lage der Stadt auch im neuen Jahr keine Wunder versprechen. "Wir wollen aber im Dialog mit den Bürgern und allen politischen Kräften für eine gerechte und zukunftsorientierte Stadt werben und arbeiten."