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Runder Tisch
Utopion-Gelände: Bürgermeister Leis optimistisch

Bexbach. Zum Runden Tisch in Sachen Utopion-Gelände vom Freitag, 12. April, (wir berichteten), hat gestern auch die Stadt eine Stellungnahme abgegeben. In einer Pressemitteilung betont Bürgermeister Thomas Leis (SPD), er habe die Angelegenheit mit dem Runden Tisch „zur Chefsache“ gemacht. Von red

Er erinnerte daran, dass es sich bei dem ehemaligen Truppenübungsplatz um ein Landschaftsschutzgebiet handele, das vom Pächter für Liverollenspiele genutzt werde. „Verschiedene komplizierte Rechtsmaterien trafen dabei aufeinander, die es galt, im gemeinsamen Gespräch zu ordnen und einen Weg zu finden, der einerseits diese Spiele weiterhin zulässt, andererseits keine rechtlichen Verstöße und vor allem keine Belästigungen der Anwohner entstehen lässt“, so Leis.


Aus naturschutzrechtlicher Sicht sei festgestellt worden, dass durch die Nutzung keine nennenswerten schädlichen Einflüsse auf der Fläche zu erwarten seien. Auch sei unstrittig, dass das Utopion für Bexbach eine Attraktion darstelle, die jährlich von vielen Menschen aus ganz Europa besucht werde. Andererseits bestünden berechtigte bauplanungsrechtliche Probleme, die gelöst werden müssten.

Als erster Schritt, hier bestätigt Leis die Aussagen von Pächter Gregor Hoch, bereitet die Stadt einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan vor, der vom Stadtrat gefasst werden müsse und Grundvoraussetzung für die Entscheidungen der Obersten Naturschutzbehörde sein werde. Priorität habe im Verfahren jedoch der Schutz der Bevölkerung, sprich in erster Linie der Anwohner, vor Lärm oder anderweitigen Belästigungen. Somit sei ein guter Weg gefunden, der alle Interessen „unter einen Hut“ bringen könne, so die Einschätzung von Bürgermeister Leis in der Pressemitteilung.