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Umbau und Sanierung der Glanhalle in Höchen geht voran

Umbau : Die Arbeiten an der Glanhalle gehen planmäßig voran

Der Höcher Ortsrat wollte sich ein weiteres Mal zeigen und erklären lassen, wie es in Sachen der Sanierungsstand und Baufortschritt bei der Glanhalle aussieht. Um diesen Gesamteindruck zu bekommen, traf man sich am vergangenen Montag mit dem verantwortlichen Bauleiter Alfred Pirrung vor der Glanhalle.

Dieser informierte detailliert über die derzeitigen Arbeiten und den weiteren Baufortschritt, wie Ortsvorsteherin Eva-Maria Scherer mitteilt.

Der nächste wichtige Schritt werde der Rückbau des Außenkamins rechts von der Halle sein. Dieser werde in vier Teile geschnitten, mit einem Kran weggehoben. Damit keine Schäden entstehen, werde er erst entfernt von der Halle selbst zerkleinert und entsorgt. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die vorgelagerte Bodenplatte für den Anbau an der Halle.

Vom äußeren Bild her ist das Hauptdach so gut wie fertig und die Stadtwerke haben signalisiert, dass die Photovoltaikanlage wiederaufgebaut wird, so Scherer weiter. Vier zusätzliche Regenabflüsse seien wegen zunehmender Starkregenfälle, auch zur Sicherheit der unteren Räume eingebaut worden.

Beim Vordach ist mittlerweile die Hälfte der Dämmung aufgebracht und sollte nun bald fertiggestellt sein. Die Verteilung der Leitungen für die Lüftungsanlage findet ihren Platz in einem 1,20 Meter hohen Kriechkeller. Die Klimatisierung der Halle wird zukünftig über die Lüftungsanlage geregelt.

Acht der neuen Fenster aus ballwurfsicherem Glas sind nach außen zu öffnen. Sie seien zudem freundlicher, heller und angenehmer. Obwohl die Plexiglasfenster früher viel größer waren, sei der Lichteinfall nun höher. Der Geräteraum erhält eine Leichtbaudecke im Trockenbau, nicht zuletzt auch aus Lastgründen. Da die Glanhalle auf Pfählen stehe, müssten alle Konstruktionen lastmäßig sehr austariert werden. Die Gebäudeausrüstung wie Teile von Lüftung, Heizung, Beleuchtung sei bestellt.

Der Ortsrat besichtigte den Baufortschritt in der Glanhalle in Höchen. Foto: Eva-Maria Scherer

Die Ausschreibung für den Sportboden gehe als nächstes raus. Die Fußbodenheizung, die ein wesentlicher Bestandteil des energetischen Konzeptes darstelle, sei sehr gut mit dem neuen Boden zu kombinieren. Der Aufbau wird 20 Zentimeter betragen, acht Zentimeter mehr als früher, dadurch sei eine zusätzliche Dämmung nach unten möglich. Der Hallenraum erhält Prallwände, die ähnlich wie der Boden mit Fertigsystemen, entsprechend den geltenden Brandschutzvorschriften eingebaut werden können. Die beiden Notausgänge können mit 180 Grad nach außen geöffnet werden; der Haupteingang bleibt am bisherigen Standort.

Nach den Ausführungen von Alfred Pirrung ist die Hauptrohbauphase fast abgeschlossen und es kann mit dem Ausbau in der Halle begonnen werden. Bisher sind alle Verantwortlichen guter Dinge, dass das angestrebte Zeitfenster zur Nutzung der Halle – Mitte bis Ende August wird angepeilt – erreicht werden kann.

„Mit den bisherigen Bauzeiten liegen wir im Plan“, so Pirrung. Dies war eine erfreuliche Feststellung, die den Ortsrat optimistisch stimmte. Der Ortsrat Höchen werde in vier Wochen und damit Ende Juli die Halle erneut in Augenschein nehmen. „Bis dahin hoffen wir alle, dass es keine allzu großen Verzögerungen geben wird. Nach den Sommerferien hofft man, auch wieder Dorfgespräche durchführen zu können. Die Bürgerinnen und Bürger sind enorm wichtig für unsere dörflichen Zukunftsvisionen, der kreative Schub, der uns voranbringt und uns allen Freude macht, darf nicht verloren gehen“, betont Scherer.