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Tötungsdelikt in Bexbach? Lebensgefährte (37) des Opfers in Untersuchungshaft

Tötungsdelikt in Bexbach? Lebensgefährte (37) des Opfers in Untersuchungshaft

Im Fall einer 35-jährigen Lettin, die am Montagvormittag (18.04.2016) in ihrer Bexbacher Wohnung verstorben ist, schließt die Polizei ein Gewaltverbrechen mittlerweile nicht mehr aus. Gegen den 37-jährigen Lebensgefährten der Frau wurde Haftbefehl erlassen. Das melden die Beamten.

Da er selbst kein Deutsch spricht, hatte der ebenfalls lettische 37-Jährige am Montagmorgen einem Bekannten mitgeteilt, dass seine Freundin verletzt in der gemeinsamen Wohnung liege und ihn gebeten, den Rettungsdienst zu alarmieren. Als die Einsatzkräfte in der Bexbacher Wohnung eintrafen, war die 35-Jährige bereits tot. Verletzungen an ihrem Körper sowie die Spurenlage in den Wohnräumen deuteten darauf hin, dass es vor ihrem Tod zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen sein könnte. Der Lebensgefährte der 35-Jährigen wurde vorläufig festgenommen.

Eine noch am selben Tag bei der Rechtsmedizin in Homburg durchgeführte Obduktion ergab, dass es zu "stumpfer Gewaltanwendung gegen den Körper der Verstorbenen" gekommen war. Die letztendliche Todesursache konnte nicht eindeutig ermittelt werden. Die bei den Ermittlungen in der Wohnung des Paares entdeckten Spuren deuteten auf ein "Gewaltgeschehen" hin, wenn auch unklar ist ob dieses mit dem Tod der Frau im Zusammenhang steht.

Der Tatverdächtige machte gegenüber der Polizei widersprüchliche Angaben. Am Dienstag (19.04.2016) erließ der zuständige Richter einen Haftbefehl wegen Verdacht des Totschlags. Der Lette befindet sich mittlerweile in der JVA Saarbrücken, die Ermittlungen dauern noch an.