Tierquäler in Bexbach schießt mit Luftgewehr auf Katze

Tierquälerei in Bexbach : Unbekannter schießt mit Luftgewehr auf Katze

Nach der martialischen Tat in Großrosseln, bei der einem Pony der Bauch aufgeschlitzt worden war, meldet die Polizei jetzt einen weiteren Fall von Tierquälerei, diesmal aus Bexbach.

Erneuter Fall von Tierquälerei im Saarland: Diesmal hat ein Unbekannter mit einem Luftgewehr auf eine Katze gezielt. Wie ein Homburger Polizeisprecher berichtet, traf der Täter das Tier und verletzte es, so dass es in einer Klinik in Elversberg behandelt werden musste. Das Projektil steckte noch im Rücken, als das tierische Opfer nach Hause kam. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben vom Donnerstag (16. Mai) bereits am Dienstag. Nun hoffen die Ermittler auf Zeugen, die etwas dazu sagen können, um den Schützen zu fassen. Wo genau der Tierquäler zur Waffe griff, ist nach Polizeiangaben unklar, da es sich um eine Freigängerkatze handeln soll. Sie war zwischen 12 und 18.30 Uhr im Wohngebiet herumgestreunert, wie deren Besitzer schilderte.

Am selben Tag hatte in Großrosseln-Naßweiler ein Unbekannter den Bauch eines 38 Jahre alten Ponys aufgeschlitzt. Das zutrauliche Tier hatte sich nach Auskunft seiner Halter unbeaufsichtigt im Freien aufgehalten und war somit ein leichtes Opfer. Es musste genäht werden. In diesem Fall ist noch nicht abzusehen, ob es die schweren Schnittwunden übersteht.

Kontakt zur Polizei in Homburg: Tel. (0 68 41) 10 60; in Bexbach: Tel (0 68 26) 9 20 70.

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