1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Bexbach

Starke Bürgerbeteiligung ist ihm wichtigDrei Kandidaten stehen am 15. März Rede und Antwort

Starke Bürgerbeteiligung ist ihm wichtigDrei Kandidaten stehen am 15. März Rede und Antwort

Bexbach. Er ist gebürtiger Oberbexbacher, wohnt aber seit 32 Jahren bereits in Bexbach-Mitte: Gerhard Welter will Bürgermeister der Stadt Bexbach werden, geht für die CDU ins Rennen. Der gelernte Kaufmann ist Diplom-Verwaltungsbetriebswirt, war lange bei der Bahn AG, zuletzt als Kommunikationstrainer, ehe er im Jahr 2000 als Geschäftsführer in die Kreisgeschäftsstelle der CDU wechselte

Bexbach. Er ist gebürtiger Oberbexbacher, wohnt aber seit 32 Jahren bereits in Bexbach-Mitte: Gerhard Welter will Bürgermeister der Stadt Bexbach werden, geht für die CDU ins Rennen. Der gelernte Kaufmann ist Diplom-Verwaltungsbetriebswirt, war lange bei der Bahn AG, zuletzt als Kommunikationstrainer, ehe er im Jahr 2000 als Geschäftsführer in die Kreisgeschäftsstelle der CDU wechselte.Welter ist verheiratet mit Ehefrau Sigrid, Tochter Sarah ist Diplom-Verwaltungswirtin und arbeitet im Sozialministerium. Die Familie steht voll hinter seiner Kandidatur, wie der 56-Jährige beim Besuche der Homburger SZ-Redaktion erzählte. "Meine Tochter war gleich total begeistert, sagte spontan volle Unterstützung zu. Bei meiner Frau gab's einen Entscheidungsprozess nach gewisser Skepsis. Sie steht auch voll dahinter. Ich hätte es nicht gemacht, wenn da auch nur der geringste Zwiefel gewesen wäre."

Seit 1996 ist Welter Mitglied der CDU. "Ich wollte mich politisch betätigen, persönliche Freundschaften haben letztendlich den Ausschlag für die CDU gegeben." Im Jahr 2000 wurde er Vorsitzender des Ortsverbands Bexbach-Mitte. Die Antwort auf die Frage, warum er Bürgermeister werden will, kommt schnell: "Ich mache seit zwölf Jahren Kommunalpolitik, habe immer nur die Oppositionsrolle erlebt und Vorlagen, die aus einer SPD-dominierten Verwaltung kommen. Die Chance, selbst etwas zu bewegen und in die Hand zu nehmen, ist Motivation für mich." So würde er auch als Bürgermeister arbeiten: "Wenn man die Mitarbeiter der Verwaltung kreativ sein lässt, Ideen entwicklen und viel freie Hand lässt, hat man eine motivierte Verwaltung, da bin ich sicher."

Wichtig ist dem passionierten Fotografen, der auch Schießen als Leistungssport betrieben hat und leidenschaftlich gerne tanzt, eine verstärkte Bürgerbeteiligung. "Das ist der richtige Weg. Jugend- und Seniorenbeiräte etwa wären Gremien, die uns gesellschaftlich weiter bringen und kein Geld kosten." Auch Welter will alle Bexbacher Haushalte besuchen, geht allein, wenn möglich aber auch mit Begleitung. Eine Bandscheiben-Operation hat ihn fünf Wochen der kostbaren Hausbesuchs-Zeit gekostet.

"Das Amt des Bürgermeisters sollte unpolitisch sein, er muss natürlich für alle Bürger da sein". Heinz Müller habe das praktiziert, habe stets ein offenes Ohr für die Bürger. Sein Wahlprogramm ("Für mich war es wichtig, das ins Wahlprogramm aufzunehmen, was die Menschen brauchen") basiert auf den drei A: Aktive Orte, aktives Zentrum, Ausbildung unserer Kinder und Arbeitsplätze in und für Bexbach. "Ein ganz gewaltiges Thema sind Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in der Stadt", ist sich Welter sicher. Und natürlich das liebe Geld: "Wir stehen im Zeichen der Schuldenbremse. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir einsparen können." Eine Wahlbeteiligung von über 60 Prozent am 20. März wäre für Welter ein Erfolg.Bexbach. Am 20. März wird der Bürgermeister der Stadt Bexbach neu gewählt. Drei Kandidaten stehen zur Wahl: Thomas Leis (SPD), Gerhard Welter (CDU) und der freie Kandidat Thomas Leibrock. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion von Saarbrücker Zeitung und Saarländischem Rundfunk, moderiert von Peter Neuheisel (SZ) und Thomas Springborn (SR), werden sich die Kandidaten in kurzen Statements vorstellen und ihre individuellen Vorstellungen darlegen. Selbstverständlich werden auch Fragen aus dem Auditorium beantwortet. Die Podiumsdiskussion beginnt am Dienstag, 15. März, um 19 Uhr in den Bexbacher Höcherberg-Hallen. rs

Zur Person

Gerhard Welter ist gebürtiger Oberbexbacher, lebt aber seit 32 Jahren in Bexbach-Mitte. Er ist verheiratet mit Ehefrau Sigrid, Tochter Sarah ist 25 Jahre alt. Welter ist Diplom-Verwaltungsbetriebswirt und seit 2000 Kreisgeschäftsführer der CDU Saarpfalz. rs