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Altöl-Skandal in Bexbach: Schnelle Reaktion nach Bericht über Müllablagerung

Altöl-Skandal in Bexbach : Schnelle Reaktion nach Bericht über Müllablagerung

In der Ausgabe vom Dienstag, 22. Mai, haben wir über Müllablagerungen auf dem Gelände der früheren Spedition Appel in Bexbach berichtet. Der Tipp dazu kam von Leserreporter Johannes Jost aus Bexbach. Jost hatte moniert, dass auf dem Grundstück und in der maroden Lagerhalle, die etwas versetzt hinter dem Wohngebäude Auguststraße 23 liegt und durch einen Sichtschutz von der Straße aus nicht einsehbar ist, Schrott, Unrat und Behälter mit undefinierbarem Inhalt gelagert seien. Auch einen starken Ölgeruch hatte er bemerkt.

Inzwischen ist Bewegung in die Angelegenheit gekommen, wie die Pressestelle des Umweltministeriums mitgeteilt hat: Bei einem Ortstermin mit Vertretern des Landesamtes für Umweltschutz und der Ortspolizeibehörde wurde festgestellt, dass auf dem Grundstück eine mit Altöl befüllte Wanne durch Zulauf von Regenwasser überzulaufen drohte beziehungsweise bereits übergelaufen war. Zwischenzeitlich sei nun, beauftragt vom Grundstückseigentümer, eine Spezialfirma aus Wadern vor Ort gewesen, die 3700 Liter Öl-Wasser-Gemisch abgepumpt habe. Die weitere Entsorgung werde in Absprache mit dem Eigentümer und den beteiligten Behörden durchgeführt, wie auch Joachim Gros vom Ordnungsamt der Stadt Bexbach bestätigte.