Neuens Gebäude für Rechtsmedizin am UKS

Neubau wird eingeweiht : Rechtsmedizin bezieht den Neubau

Am Mittwoch, 20. Februar, wird der Neubau für die Institute für Rechtsmedizin und Allgemeine und Spezielle Pathologie auf dem Homburger Campus in Anwesenheit von Ministerpräsidenten Tobias Hans eingeweiht.

Es hat lange gedauert, bis die Rechtsmedizin das neue Gebäude bekam, das schon vor 15 Jahren in Aussicht gestellt worden war. Zumal vor allem im Sommer die Gerüche in den alten Mauern den Mitarbeitern einiges an Geduld abverlangten. Hinzu kommt, dass gerade der Rechtsmedizin eine besondere Bedeutung zukommt, zumal hier nicht nur Leichen obduziert, sondern auch Blut- und andere Proben zur Nachverfolgung von eventuellen Verbrechen aufbewahrt werden und die Ausstattung eine zentrale Rolle spielt. Denn die Rechtsmedizin benötigt eine etwas andere Logistik als die meisten anderen Institute, von Kühlkammern bis zur Anlieferung von Brandopfern muss alles Notwendige bereitstehen.

Im Anschluss an die Begrüßung der geladenen Gäste durch den Ärztlichen Direktor Professor Wolfgang Reith und den Präsidenten der Universität des Saarlandes, Professor Manfred Schmitt, folgen die Grußworte des Ministerpräsidenten Tobias Hans.

Mit dem Vortrag ­­Pathologie 2030“ wird dann Professor Peter Schirmacher einen Blick in die Zukunft des Faches präsentieren. Schirmacher ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und Ärztlicher Direktor des Pathologischen Instituts der Universität Heidelberg. Professor Thomas Bajanowski wird in seinem Vortrag „Die Rechtsmedizin – Perspektiven eines Faches im Wandel“ darstellen. Bajanowski ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin und Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Essen.

Abschließend folgen die Dankesworte der Nutzer des Neubaus Professor Rainer M. Bohle, Leiter des Instituts für Allgemeine und Spezielle Pathologie, und Professor Peter Schmidt, Leiter des Instituts für Rechtsmedizin.

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