Mehr Gehör in politischen Gremien für junge Menschen

Mehr Gehör in politischen Gremien für junge Menschen

Im Verlauf der jüngsten Sitzung des Bexbacher Stadtrates wurde über Möglichkeiten einer noch besseren Beteiligung Jugendlicher an den Entscheidungsprozessen in der Stadt Bexbach gesprochen. Es bestand über die Parteigrenzen hinweg Einigkeit darüber, dass die Anregungen und Probleme junger Menschen noch mehr als bisher in den politischen Gremien Gehör finden sollen.

"In diesem Bereich hat der Stadtjugendring in den vergangenen Jahren eine sehr gute Arbeit geleistet", so Andreas Betz, Vorsitzender der Jungen Union in Bexbach . Jetzt ginge es darum, den Stadtjugendring so zu optimieren, dass dieser auch in die Arbeitsabläufe von Ortsräten, Ausschüssen und Stadtrat eingebunden werden könne. Dabei soll es nicht nur darum gehen, dass innerhalb des Stadtjugendrings wichtige Themen für die Bexbacher Jugendlichen diskutiert würden, sondern diese auch direkt Gegenstand der Arbeit des Stadtrats und seiner Ausschüsse werden könnten. Mit einer solchen Beteiligung sei auch das dauerhafte Fortbestehen des Gremiums und damit eine nachhaltige Vertretung der Interessen der Jugendlichen gesichert.

Auf Beschluss des Stadtrats arbeite die Stadtverwaltung aktuell ein Konzept aus, um dies durch eine Neufassung der Satzung des Stadtjugendrings zu ermöglichen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Bisher hätten keine politischen Jugendorganisationen Mitglied des Stadtjugendrings werden können. Diese Regelung möchte die Junge Union beibehalten. "Die politischen Jugendorganisationen können ihre Vorschläge und Ideen über die Parteien in die Räte einbringen. Der Stadtjugendring sollte daher neutral bleiben", so Stadtratsmitglied Schappe. "Uns geht es darum, dass das Gremium politisch Gehör findet. Daraus sollte aus unserer Sicht kein Politikum werden," so Betz abschließend.

bexbach.de