Luisa und Annika auf Platz eins

Den Siegern winkte die attraktive Teilnahme am Landesentscheid in Homburg am Mittwoch, 13. Juli: 39 junge Fahrradfahrer maßen sich in der Bexbacher Jugendverkehrsschule beim Bezirkswettbewerb.

Viele Räder drehten sich in der Jugendverkehrsschule im Bexbacher Blumengarten. Der Bezirkswettbewerb zur Fahrradprüfung stand an. Auch bei Regenwetter , wie an diesem Tag, sollte man das Zweirad sicher beherrschen und sich jeder Verkehrssituation anpassen können. 320 Grundschüler nahmen an den Vorentscheiden der Schulen aus Frankenholz, Oberbexbach, Bexbach , Limbach, Kirkel, Niederwürzbach, Aßweiler, Medelsheim, Altheim und Reinheim teil. Die Besten hatten sich aus dem Kalenderjahr 2015 für den Bezirkswettbewerb qualifiziert.

39 junge Radler mussten vor einer Jury ihr fahr- und verkehrstechnisches Können zeigen. Polizeioberkommissarin Isabelle Jurascheck (St. Ingbert) und Polizeihauptkommissar Robert Schmitt (Homburg) hatten ihr geschultes Auge auf die Radfahrer gerichtet. Vom Balkon der Jugendverkehrsschule Bexbach beobachteten sie mit bestem Überblick, ob die Radler alle Verkehrsregeln beachten. Während des Fahrens über den Parcours wurde das verkehrssichere Verhalten der Schüler bewertet. Zwei Sieger und einen dritten Platz gab es an diesem Tag. Den Platz eins teilten sich Luisa Buchheit aus Reinheim und Annika Scholl aus Limbach. Platz drei ging an Fabian Fritz aus Niederwürzbach.

Die glücklichen Sieger sind damit qualifiziert, um am Landesentscheid, der am 13. Juli in Homburg stattfindet, teilzunehmen. Ein Wanderpokal gefüllt mit Süßigkeiten ging an die im Gesamtergebnis beste Schule Kirkel. Bexbachs Erster Beigeordneter Wolfgang Imbsweiler überreichte den Pokal. Die ersten Drei bekamen im Zeichen der EM in Frankreich eine Sporttasche, einen Fußball und eine Deutschland-Fankette. Der Fahrradwettbewerb wurde von der Kreissparkasse Saarpfalz unterstützt. Katharina Spies und Filialdirektor Thomas Leibrock überreichten die Preise. Klaus Müller, der stellvertretende Leiter der saarländischen Verkehrspolizei, hat bei der Siegerehrung noch einmal darauf hingewiesen, dass im Saarland 40 Prozent weniger Kinder mit dem Fahrrad verunglücken, als im Bundesschnitt. Dafür gebühre den 15 Jugendverkehrsschulen im Saarland für die Flächen deckende Ausbildung höchstes Lob.

Für die Pflege der Anlage der Jugendverkehrsschule und dafür, dass bei den Rädern jedes Rad rund läuft und es verkehrssicher ist, sorgt Alexander Taut.