Letzte Siebenpfeiffer-Tagesführung durch Homburg

Homburger Geschichte : Letzte Siebenpfeiffer-Tagesführung in Homburg

Homburg Die Tage werden kürzer, der Abend fällt früher über uns herein - und das wirkt sich auch auf die Stadtführungen aus. Das heißt, die letzte Tageslichtführung zur Homburger Geschichte findet am 19. September um 18 Uhr statt.

Danach werden die Zeiten für diese Art der Führungen umgestellt.

Wo Siebenpfeiffer seine letzte Nacht in Homburg zubrachte und wo Wirth tatsächlich in Nachthemd und mit Schlafmütze auf dem Kopf dem Homburger Bürgermeister und seiner Gendarmerie Widerstand leistete, wo der protestantische Dekan Weber seine immensen Weinvorräte lagerte und die Homburger Bürger sich sammelten, um mit Pferdefuhrwerken zum Hambacher Fest aufzubrechen: Episoden wie diese gehören mit zu dem Rundgang durch die Homburger Innenstadt, zu dem am Donnerstag, 19. September, 18 Uhr, die Siebenpfeiffer-Stiftung einlädt. Die Exkursion gilt jenen Schauplätzen, an denen im Vorfeld des Hambacher Festes in den Jahren 1830 bis 1832 ein Stück Geschichte geschrieben wurde.

Monika Link aus Zweibrücken wird als „Regina Wirth“, also der Ehefrau von Johann Georg August Wirth, in zeitgenössischer Bekleidung Revue passieren lassen, was sie in ihrer stürmischen Homburger Zeit zwischen 1832 und 1834 so alles erlebt hat, während ihr streitbarer Gatte die meiste Zeit in Zweibrücken im Gefängnis einsaß.

Die Teilnahme daran ist kostenlos, Ausgangspunkt ist „Glockenschlag sechs Uhr nachmittags“ das Außengelände des Siebenpfeiffer-Hauses, Kirchenstraße 8 (gegenüber der protestantischen Stadtkirche). Die Begehung dauert etwa anderthalb Stunden. Es ist die letzte Führung bei Tageslicht für dieses Jahr.

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