Leserbrief zum Thema Pfarrheim

Warum keine Infos über Pfarrheim-Erlös?

Zu "Der erste Spatenstich ist getan", SZ vom 15. September:

Die Katholiken und Protestanten aus Bexbach sind für ihre hervorragenden ökumenischen Begegnungen bekannt.

Im Beitrag über den Bau des neuen Pfarrheims heißt es, das alte Schwesternhaus sei in die Jahre gekommen. Kein Wunder, dieser als Schulhaus konzipierte Bau stammt von 1824. Auch das protestantische Gemeindehaus hat schon ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel. Wäre es so utopisch, wenn beide Gemeinden sich just dort, im "Ökumenischen Gemeindezentrum", zusammengetan hätten? Die weiteren Optionen: Entkernen des alten Schwesternhauses samt Anbau eines Aufzuges und Toilettentrakt oder ein Neubau anstelle des Altbaues wurden ebenfalls ad acta gelegt, hätten aber niemals eine Million gekostet. Apropos: Letztes Jahr lagen die Baukosten noch bei 700 000 Euro. Eine etwas rapide Steigerung. Bleibt's wenigstens dabei? Und noch eine Frage stellen sich viele Gläubige: Weshalb erfährt man nichts über den Verkaufserlös des alten Pfarrheimes und inwiefern dieser Erlös in den Neubau einfließt?

Hans-Joseph Britz, Bexbach