Langjährige SZ-Fotografin Christel Groß-Geiger gestorben

Langjährige SZ-Fotografin Christel Groß-Geiger gestorben

Es gibt in Homburg, Bexbach und Kirkel wohl kaum einen Verein oder eine Institution, bei dem sie nicht bekannt ist. Unzählige Male war sie in rund fünf Jahrzehnten bei Konzerten, Ehrungen und sonstigen Veranstaltungen mit ihrer Kamera unterwegs.

Am Montagnachmittag ist unsere langjährige Fotografin Christel Groß-Geiger im Alter von 77 Jahren an den Folgen einer schweren Herzoperation gestorben.

Ihre Arbeit bei der Saarbrücker Zeitung begann die Bexbacherin vor fast 50 Jahren, damals in der Lokalredaktion Neunkirchen. Wenige Jahre später wechselte sie als freie Mitarbeiterin in die Homburger Redaktion, für die sie auch nach Eintritt in den Ruhestand immer wieder Beiträge verfasst hat - bis zuletzt. Auch für andere Zeitungen, wie den Pfälzischen Merkur oder die Höcherberg-Nachrichten in Bexbach , war sie täglich unterwegs. Daneben engagierte sie sich all die Jahre auch aktiv in ihrer Heimatstadt Bexbach , hier vor allem in der katholischen Pfarrei St. Martin. Den beliebten Flohmarkt der Pfarrgemeinde organisierte sie mit. Christel Groß-Geiger war bei Kollegen und Freunden nicht nur wegen ihres Einsatzes beliebt und geschätzt, sondern sie wird vor allem auch wegen ihrer freundlichen und offenen Art in guter Erinnerung bleiben.

Christel Groß-Geiger war verwitwet, vor drei Jahren starb ihr Mann Günther. Sie hinterlässt zwei erwachsene Kinder: Dietmar, der in Mainz lebt und erfolgreich als Künstler arbeitet, und Claudia, die in Bexbach wohnt und als Lehrerin in Ramstein unterrichtet.

Christel Groß-Geiger wird am Freitag, 5. Dezember, 11 Uhr auf dem Friedhof Bexbach beigesetzt.