Kirmes soll den Namen verdienen

So mancher Blick dürfte zurzeit sorgenvoll gen Himmel gehen, denn das Wetter dieser Tage ist nun in der Tat keines für die Bexbacher Kerb. Die steht vom morgigen Samstag, 19., bis Montag, 21. September, wieder auf dem Programm in der Höcherberg-Stadt und wird den Bereich um den Aloys-Nesseler-Platz mit Beschlag belegen.

Nachdem im vergangenen Jahr durch die kurzfristige Absage von Schaustellern nach Meinung vieler keine richtige Kirmes-Atmosphäre aufkommen wollte, darf man gespannt sein, wie's in diesem Jahr läuft.

Zumindest, was Fahrgeschäfte und mehr angeht, hat Marktmeister Holger Jeserich gute Kunde: "Wir haben in diesem Jahr einen Autoscooter, einen Kinder-Pressluftflieger, Süßwaren , Schießbude, Imbiss- und Getränkestand und Dosenwerfen". Das ist mehr als vergangenes Jahr aber weit entfernt von den guten Kirmeszeiten. "Ein Trend, der fast überall festzustellen ist", so der Marktmeister. "Wir sind froh, dass wir noch einen Autoscooter bekommen haben."

Das Kirmestreiben beginnt am morgigen Samstag gegen 16 Uhr auf dem Aloys-Nesseler-Platz. Offiziell eröffnet wird die Bexbacher Kerb dann um 18 Uhr mit dem obligatorischen Fassbieranstich durch den 1. Beigeordneten der Stadt Bexbach , Wolfgang Imbsweiler, und Ortsvorsteher Franz-Josef Müller.

Am Sonntag geht die Kerb gegen 14 Uhr weiter. Längst Tradition hat der Krammarkt am Kerwemontag. "Die Markthändler beginnen schon um 6 Uhr mit dem Aufbau und präsentieren dann ihr Angebot bis 18 Uhr", kündigte der Marktmeister gestern im Gespräch mit der SZ an.

Das Kirmes-Wochenende steht natürlich auch im Zeichen der Straußjugend (wir berichteten). Nach der Live-Musik morgen Abend ab 20.30 Uhr geht's sonntags gegen 10 Uhr mit dem Traktor, aber ohne Kerwestrauß, durch die Stadt. Der wird heute schon, wenn es die Baustelle zulässt, am Billard-Bistrocafé angebracht. Und am Sonntag gegen 15 Uhr hält an gleicher Stelle Kerwepfarrerin Sandra Büsken-Wachs die Kerweredd.