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Kirkeler Wald ist wegen Schneebruchs für Spaziergänger gesperrt

Maßnahme gegen Schäden : Wildschwein-Jagd im Kirkeler Wald am 27. Januar

Am Mittwoch,  27. Januar, findet von 8 Uhr bis 14 Uhr im Kirkeler Wald eine Jagd im Nordteil der Kernzone der Biosphäre Bliesgau statt. Hierzu werden die Waldwege im Bereich Kirkel und Taubental gesperrt.

Dies dient als Sicherheitsmaßnahme um Gefahren für Waldbesucher zu verhindern, heißt es in einer Mitteilung von Saarforst.

Aus organisatorischen Gründen werden die Sperrbänder schon am Vortag aufgehängt. Wer sich wundert, dass im Biosphärenwald eine Jagd stattfindet: es geht dabei um eine staatlich angeordnete Regulierungsmaßnahme, denn die Anzahl der Wildschweine und die damit verbundenen Schäden nehme überhand, erklärt der zuständige Revierförster Martin Eberle. Was auch daran liege, dass wegen Corona die Jagd ausgesetzt ist, so dass sich die Tiere derzeit ungehindert vermehren können. Um dem Ärger der Spaziergänger vorzubeugen: die Absperrungen gelten tatsächlich nur für den 27. Januar ab 8 Uhr, man kann am Vortag noch in Ruhe spazieren gehen, auch wenn es schon Absperrungen gibt.

In den vergangenen Tagen war es auch ohne Jagdgeschehen in den Wäldern um Kirkel herum nicht ungefährlich, spazieren zu gehen. Denn Schneebruch hatte einige Wege unpassierbar gemacht und es war nicht auszuschließen gewesen, dass während der Tauperiode noch Äster herunterfallen konnten.