Jutta Sedlmeier vertritt Müller

Nachdem Annerose Al Sandouk (SPD) ihr Amt als stellvertretende Ortsvorsteherin von Frankenholz zum 1. August niedergelegt hat, hat der Ortsrat die Architektin Jutta Sedlmeier (SPD) in dieses Amt gewählt.

Der Ortsvorsteher von Frankenholz , Rudi Müller (SPD ), hat ab dem 1. August eine neue Stellvertreterin. Im Rahmen der jüngsten Ortsratssitzung wurde in geheimer Wahl Jutta Sedlmeier (SPD ) zur neuen stellvertretenden Ortsvorsteherin gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Annerose Al Sandouk (SPD ) an, die ihr Amt zum Monatsende niederlegen wird. Sie war erst im vergangenen Jahr nach der Kommunalwahl zur stellvertretenden Ortsvorsteherin gewählt worden. Unter der Versammlungsleitung des ersten Beigeordneten der Stadt Bexbach, Wolfgang Imbsweiler, der den in Urlaub weilenden Bürgermeister Thomas Leis vertrat, erhielt die 52-jährige Architektin Jutta Sedlmeier bei Enthaltung von CDU und FWG die Zustimmung der vier SPD-Ortsratsmitglieder. Ein CDU-Mitglied fehlte bei der Abstimmung. Die CDU hatte auf einen eigenen Kandidaten-Vorschlag verzichtet.

CDU-Fraktionssprecherin Eveline Päßler bedauerte, "dass man nicht auf uns zugekommen ist". Darüber hinaus habe man gegen die absolute Mehrheit der SPD im Ortsrat auch keine Chance. Wie die neue stellvertretende Ortsvorsteherin gegenüber unserer Zeitung mitteilte, wird sie aufgrund ihrer neuen Funktion in Frankenholz nach den Sommerferien aus dem Bexbacher Stadtrat ausscheiden. Ihr Mandat als Mitglied des Kreistages, in den sie für den zum Landrat gewählten Theophil Gallo nachgerückt ist, wird sie jedoch weiterhin behalten. "Ich möchte mich künftig nur noch auf die beiden Ämter im Ortsrat und im Kreistag konzentrieren und meine Arbeit anständig machen", betonte Sedlmeier, die seit acht Jahren dem Ortsrat Frankenholz angehört. Ihr Ziel als stellvertretende Ortsvorsteherin sei es, Ortsvorsteher Rudi Müller tatkräftig zu unterstützen und sich für eine positive Entwicklung des Bexbacher Stadtteils einzusetzen.

Neben der Wahl der neuen stellvertretenden Ortsvorsteherin befasste sich der Ortsrat auch mit der Verkehrssituation in der Höcherbergstraße (L 116). Ortsvorsteher Rudi Müller (SPD ) hatte die Ergebnisse einer Geschwindigkeitsmessung, die Ende Februar/Anfang März von der Stadt Bexbach vorgenommen worden waren, in der jüngsten Ortsratssitzung bereits vorgelegt. Einig war sich der Ortsrat, dass eine Reduzierung der Geschwindigkeit nur durch stärkere Kontrollen möglich sei. "Ohne Kontrollen ändert sich in der Höcherbergstraße, aber auch in der viel befahrenen Markwaldstraße nichts", stellte Rudi Müller fest. Um die Geschwindigkeit in beiden Straßen zu senken, wurde mit Blick auf das Beispiel der Stadt Neunkirchen die Aufstellung von Starenkästen ins Spiel gebracht. Der Ortsrat hofft auf die Unterstützung der Stadt.

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